An manchen Tagen, so sagt Juergen immer, geht nur ein „husch – husch – Bild“, weil einfach die Zeit fehlt. So ein Tag war auch heute. „Husch husch Bilder“ sind „iPad Bilder“. Also hauchen wir dem Blog Leben ein: husch husch!
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Am Wochenende war schon einiges in Sachen Kunst los. Ich habe Juergen schön brav von Ort zu Ort gefahren: nach Kempen zu „FÜNF x NEU im BBK“ und nach Düsseldorf zur „Stoschek – Collection“. Letzteres hat ihn sehr bewegt und einen tiefen Eindruck hinterlassen. Und am Alten Wasserwerk in Wachtendonk hatte Klaus P. Peltzer seine Vernissage. Wegen des Regens ging es auch dort mit dem Auto hin.
Aus dem Häuschen aber war er, als ich ihm zeigte, dass Michael Smith aus Milwaukie ihn zum „artist of the day“ erklärt und gepostet hatte. Das hat ihn wirklich gefreut, weil Juergen als Autodidakt auch immer von leichten Selbstzweifeln geplagt ist. Diese Zweifel begleiten ihn schon immer – weniger als hemmende, eher und stärker als treibende Kraft. Und da tut ihm ein solches Kompliment aus der Neuen Welt richtig gut.
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Buchalov
Es klingt nach. So benennt Juergen das, was nun nach dem Ende des Projektes EdenZwo mit ihm geschieht. Wir saßen im Alten Wasserwerk, an diesem grau weißen Campingtisch, und sahen uns auf dem PC Bilder an, seine Bilder von EdenZwo.
Er zeichnet immer noch täglich mindestens eine EdenEcke mit Motiven, von denen er nicht weiß, warum er sie auswählt und in diesen Ecken positioniert.
Und er will noch drei kleine Szenen, nicht länger als 20 Sekunden drehen, die von dem handeln, was Eden sein könnte, als Ergänzung zu seiner Film – Trilogie.
Und Drucke als Abschluss sollen auch noch her. Holzschnitte. Nach dem Prinzip der verlorenen Platte. Eine Vorauswahl hat er schon für sich getroffen und er bat mich, die möglichen Motive zur weiteren Eingrenzung der Auswahl hier einzustellen und zur Umfrage freizugeben. Dies sei auch für ihn ein Test.
Buchalov