Juergen meinte, es sehe fast wie Haut aus. Bei gutem Willen.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Wenn man Juergens „rosa Zimmer“ in der „Zelle k5“ betritt, sieht man erst mit dem zweiten Blick, was er da so alles an Papieren, blanko und bebildert, groß und klein, in seinem Regal angehäuft hat. Er sammelt alles, alles, was nur irgendwie im Copyshop um die Ecke vervielfältigt werden kann oder auf das man drucken kann.
Man findet auch große Poster, Reste vom Andruck aus Druckereien, oder großformatiges Chinapapier. Einiges wird ihm vorbeigebracht und geschenkt. Vieles nimmt er so im Vorbeigehen mit. Irgendwie kann er immer alles gebrauchen.
Er liebt besonders Blätter aus Atlanten, aus anatomischen Büchern, von Flugobjekten, technische Zeichnungen, Konstruktionspläne, Landkarten und und und. Wenn er sie als Datei findet, druckt er sie aus und lagert sie hier. Irgendwie seltsam, wo er doch so gerne mit dem Digitalen arbeitet.
Momentan sucht er gezielt Bilder zum Thema „Haut“ und „der künstlichen Befruchtung“. Juergen hat nichts dagegen, wenn ihm Material zugeschickt wird. Da freut er sich. Sagt er.
Buchalov
Ich traf ihn vor der Ateliertür. Jürgen trug einen Karton unter dem Arm. Auf meine Nachfrage, was der enthalte, zeigte mir Juergen nicht ohne Stolz ein kleines Heft, ein Künstlerheft wie er sagte: „construction area“. Jörg Möller und er haben es im Eigenverlag drucken lassen in einer limitierte Auflage von 50 Exemplaren. Es kostet fünf Euro, zuzüglich des Portos. Eigentlich kein Geld. Es ist Teil ihres Projektes „zweifertig“ und kann bei Ihnen bestellt werden.
Details können hier angeschaut werden, denn ich habe schon einmal darüber berichtet: >>> […]
Ich wünschte ihm viel Erfolg!
Buchalov