Schlagwort: Leben

  • über Fehler

    IMG_5981Juergen stand mit „Rudolf, dem Bildhauer“ im „rosa Zimmer“, gegenüber „Zelle k5“. Sie sahen sich die Ergebnisse von Juergens letzten Drucken an und philosophierten über Sinn und Unsinn von Fehlern.

    Juergen erzählte, dass er, wenn Fehler im geplanten Druckprozess aufträten oder aus welchen Gründen auch immer Abweichungen von Druck zu Druck vorlägen, dass er sich angewöhnt habe, das als etwas Positives wahrzunehmen. Das öffne die Sache. Manchmal verfolge er so etwas auch weiter und merke, dass das Ergebnis besser sei als das, was er sich vorgenommen habe. Er sei mit der Zeit auch sensibler geworden für diese Abweichungen, die dann aber zum Zentrum würden. Das mache ihm Spaß. Und er zeigte einen Computerausdruck, der im Drucker hängengeblieben war.

    Rudolf sagte, dass er sich das nicht leisten könne. Er wolle die Perfektion und wenn das bildnerische Ergebnis nicht so sei wie er es geplant und entworfen habe, dann sei er unzufrieden, mehr als unzufrieden. Das sei schließlich sein Markenzeichen, diese perfekten, makellosen Oberflächen, die hundertprozentige technische Qualität seiner Skulpturen. Deshalb könne er auch mit den „hingeschmissenen“ bildhauerischen Ergebnissen nichts anfangen. „Baumarktbildhauerei“ nannte er das. Er nannte keine Namen. Aber wir wussten, wen und was er meinte.

    Buchalov

    For my english readers:

    Juergen stood in the „rosa Zimmer“, with „Rudolf, dem Bildhauer“. They looked at the results of Juergens last prints and philosophized about sense and nonsense of errors.

    Juergen said, that if there are errors in the planed process or if there are any deviations from print to print, that he was in the habit of doing it as something positive.

  • husch husch: #3 – 2013

    DSC05972Ich sitze in meiner Aquarellecke im Schlafzimmer und schaue in den Garten. Einfach so. Draußen liegt Schnee und ich habe kein Lust das Haus zu verlassen. Und für einen langen Blogbeitrag fehlt mir auch die Motivation. Ich will einfach nur rumhängen.

    „Husch husch“ also!

    Buchalov

    For my english readers:

    Im sitting in the sleeping room in my „Aquarellecke“. Outside it’s snowing and there is no pleasure for me to leave the house. And there is no motivation to do a long post today. I want to be lazy. Husch husch!

  • studio4einhalb

    DSC00218„Ich wollte schon immer was zur Kunst schreiben!“ So „Hermann der Vernetzer“ als ich ihn  vorgestern in der Ateliergemeinschaft in „Zelle k5“ traf. Er und Juergen haben gemeinsame Themen. Daher verstehen sie sich gut.

    Als ich dann nachfragte, was dieser Satz bedeute, verwies er auf seinen neuen Blog, der im  Entstehen sei: „studio4einhalb“. Ich habe ganz vergessen, nach der Bedeutung des Namens zu fragen. Aber viel Erfolg habe ich ihm gewünscht. Und Unterstützung, wenn gewünscht, sagte ich auch gerne zu.

    Juergen übrigens findet das Gesamte äußerst interessant. Da würden sich neue Wege andeuten, meinte er.

    Buchalov

    For my english readers:

    „I always wanted to write something about art!“ This said „Hermann, der Vernetzer“, when I met him the day before yesterday in the studio community in „Zelle k5“. He and Juergen have common themes. Therefore, they get along well.

    When I asked, what this phrase meant, he pointed to his new blog, which is growing up: „studio4einhalb“. I completely forgot to ask about the meaning of the name. But I wished him good luck. And assistance, if desired.