Marokko: das soll nun genügen

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Dies seien jetzt die letzten Zeichnungen und Bilder zu unserer Marokkofahrt, sagte Juergen. Das solle nun genügen.

Er habe zwar noch gar nichts von den Gärten in Marrakesch erzählt, dem von Andre Heller mit Namen „Anima“ und dem Majorelle – Garten von Yves Saint Laurant. Und von den tollen Frauen in der Frauenkooperative im mittleren Atlas, die selbst das Arganöl herstelle und  vermarkte. Und von dem mehr als ärmlichen Leben der Berber im Atlasgebirge. Und von dem freundlichen Taxifahrer. Oder dem Gauklerplatz in Marrakech, der abends zu einem Feuerwerk des Lichtes und der Stimmen werde. Oder der Kutschfahrt durch die Stadt. Oder dem tollen Essen während der Fahrt aus all den vielen Taginen. Es solle jetzt erst einmal genügen.

Aber eins stehe schon fest: nächstes Jahr gehe es wieder dorthin, dann wohl in den südlichen Teil, ran an die Wüste. So ist Jürgens Plan. Ich darf mitfahren. Das hat er mir jedenfalls in die Hand versprochen.

Buchalov

Marokko: wie jemand zu mir geredet hat, den ich gar nicht kannte

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In Marakkesch ist Juergen krank gewesen. Zwei Tage lang hat er im Hotelbett mit einem grippalen Infekt, hohem Fieber und einem Mangel an Medikamenten verbracht. Und er habe, so sagte er mir, jemanden gehört, der zu ihm geredet habe, jemandem, denn er nicht gekannt habe.

Und dann seien plötzlich doch die Medikamente da gewesen, von den Mitreisenden an ihn weitergereicht. Medikamente, die der marokkanische Reiseführer zusätzlich in der Pharmazie besorgt habe. Und man habe nach seinem Befinden gefragt, ihm Hilfe angeboten und wenn er sich zum Essen geschleppt habe, stets gefragt wie es gehe und ihm alles Gute gewünscht.

Und das sei das Schöne gewesen: man sei einfach, gleichgültig, wo man sich in der Welt befinde und wie es einem gehe, nicht alleine. Irgendjemand rede immer zu einem. Irgendjemand sei immer an der Seite und helfe.

Buchalov