Zeitmaschinen: das sind sie!

Die gedankliche Kette bei Jürgen war folgende: Garten Eden, die Zeit, die Zeit ohne Zeit, die Zeitmaschinen.

In Jürgens Vorstellung, so sagte er mir, ist die Zeitmaschine etwas, das pumpt und drückt und schiebt und bewegt. Der zu bewegende Gegenstand ist die Zeit. Da kommt etwas rein und geht etwas raus. Unentwegt. Ständig. Immer und ewig.

Und jetzt hat sich da einiges angesammelt, dass den Begriff der Zeit zu fassen versucht. Nur wer etwas in eine Form bringen kann, wird die Dinge klären – so lautet wohl seine Devise. Also:

Die Zeitmaschinen, entworfen für die „Schweizer Miniprint Competition“:

Die Zeitmaschine, die aus einer Landschaftsskizze zu den Bunkeranlagen von Hirtshals entstanden ist:

Die Zeitmaschine, die eine Person sein könnte:

Und die Zeitmaschine als Quader aus Papier und Pappe, gewachsen ohne Plan, einfach so aus Resten zusammengeklebt und fotografiert mit Jürgens neuem Spielzeug, der Altglaskamera:

Buchalov

Maschinen

Von Maschinen komme ich einfach nicht los. Das war schon immer so.

Da ist einmal meine Maschine in der Garage. Dann noch die „Weltprojektionsmaschinen“. Auch „Erdmaschinen“ habe ich schon gezeichnet. Das ist aber schon einige Zeit her und da hatte ich noch nicht meinen Zeichenplatz im Schlafzimmer.

Dann der LKW, auf dem ich jeden Tag meine Brötchen verdiene. „Die Brötchenverdienmaschine“.

Und als ich meine Tochter Svetlana letztens  besuchte, haben meine Frau und ich ihr eine Nähmaschine geschenkt.

Was ist los mit den Maschinen? Warum komme ich von den Maschinen nicht los?

Buchalov