Schlagwort: Objekt

  • Papierobjekte: fertig, fertig!

    Plötzlich ging es ziemlich schnell: es wurde ein wenig geklebt, mit dem Cutermesser noch ein paar Korrekturen vorgenommen und fertig waren vier kleine Papierobjekte, die zum Thema „der Schatten ist der Zwilling“ gehören. Jürgen hat sie auf dem Boden stehend fotografiert, aber als Wandobjekte kann er sie sich auch vorstellen.

    Buchalov

  • und zum Dritten: weitere Scherenschnitte

    IMG_4219

    Die bisherigen Darstellungen der OrtsMarken, die Jürgen so im Laufe der Letzten Wochen erstellt hat, beschränkten sich auf Tuschzeichnungen, Finelinerskizzen mit Buntstift, Scherenschnitte, Linolschnitte und Holzschnitte.  Beschränken ist vielleicht der falsche Begriff, habe ich zu ihm gesagt. Denn diese Vielfalt an Technik ist doch schon nicht schlecht.

    Jürgen will aber unbedingt in die  Dreidimensionalität mit den OrtsMarken – also kleine Papierobjekt. Ob das dann noch Scheenschnitte seien, wisse er gar nicht so genau. Im letzten Beitrag dazu habe ich schon etwas gezeigt und angedeutet. Das freie Spiel mit den Formen durch Verformungen reize ihn dabei. Sein Thema „der Netze“ tauche in dem, was ich da sehe, auch auf. Sagt er.

    An die Wand hängen oder auf den Boden stellen oder auf Säulen positionieren: so stelle er sich das vor. Als Präsentation. Aber so wie ich das sehe, ist er von einer Ausstellung seiner „OrtsMarken“ soweit entfernt wie der Mond vom Niederrhein.

    Buchalov

  • Im Zwickelbüro: Tag 2

    225321C0-9816-43D2-AE59-F028E6CAF211

    Ein Teil der Zeichnungen und ein Collageversuch von Jürgen gestern bedurften gewisser Entscheidungen, denn dem zweiten Blick einen Tag später hielten sie nicht stand. Im Mülleimer sollten sie aber auch nicht landen. Jürgen hat sie für eine kleine und wilde Papierskulptur genutzt. Er hatte mächtig Gefallen am Ergebnis.

    Antje als Ideengeberin des Projektes „Zwickelbüro“ brachte eine Vielzahl von Skizzen zu Zwickelformen mit – eine nächtliche  Fleißarbeit, wie sie sagte, und eine notwendige. Und Sie Beide, Antje und Juergen, haben sich dann auf das Material „gestürzt“ und es als Basis für die Klärung der Frage genutzt, was denn nun ein Zwickel sei. Hier ein paar von Antjes Ergebnissen:

    Ich habe mit Rita, der Dritten im Bunde, kurz geredet  und erfahren, dass für sie der im menschlichen Gehirn „Cuneus“ genannte keilförmige Teil der Ausgangspunkt für zeichnerische Versuche mit der Form des Gehirn und einer Walnuss waren. Und daran will sie weiterarbeiten, Schichten aufeinanderfügen.

    Was ein Stift kann, das leistet Tobias mit dem Cuttermesser. Scharfe Linien werden gezogen, Flächen freigeschnitten und mit Farbe versehen. Er experimentiere, sagte er.

    Die Frage nach einer möglichen Methode oder der Methode überhaupt, damit Ergebnisse in einem solchen offenen kreativen Prozess auf der Basis dieser Verfahrensvorgaben erzeugt werden können, war gestern schon ein Thema und heute wieder. „Abwickeln“ oder „abrollen“ sei so etwas, meinte Jürgen. Natürlich könne man einen kreativen Prozess offen gestalten und auf die Eingebung, den „Kuss der Muse“, die Routine oder den Zufall vertrauen. Juergen hält aber viel von kreativen Prozessen in denen Transparenz über die vorher festgelegte Vorgehensweise erzeugt wird. Und Dinge im abgewickelten Zustand oder als Ergebnis deiner Abrollung von Ihnen festzuhalten, sei so eine Methode.

    Buchalov