
Heute will ich nicht viel schreiben , sondern Euch bitten: einfach anschauen und kommentieren. Denn Jürgen ist immer noch nach Scherenschnitten.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Heute will ich nicht viel schreiben , sondern Euch bitten: einfach anschauen und kommentieren. Denn Jürgen ist immer noch nach Scherenschnitten.
Buchalov

Juergen sagte mir, dass er letztens neue Arbeiten von Felix Droese gesehen habe: Scherenschnitte. Felix Droese inspiriert ihn immer wieder – thematisch, durch seine Geisteshaltung und durch seine wilde Ästhetik.
Warum ich das schreibe?
Dieser Impuls hatte Konsequenzen für Jürgens letzte Arbeiten: OrtsMarken als Scherenschnitte. Das passt bei Juergen gut zusammen. Deshalb hat er jetzt mal wieder ein paar davon aus Restepapier geschnitten. Mir fiel auf, das er gezielt Papiere mit Motiven wählte und an Möglichkeiten sucht, die geschnittenen Teile in räumliche Körper zu überführen. Das müsse auch so sein, meinte er. Letzteres sei aber noch im Werden.
Und dann kommt mir noch der Gedanke, Euch um etwas zu bitten: Schickt Restepapier, wenn ihr möchtet. Jürgen kann so etwas gut gebrauchen. Das Wegwerfen von bedruckten oder bemalten oder mit Zeichnungen oder mit anderen Oberflächen versehenen Papieren hält er für unsinnig. Schickt lieber diese Restepapiere zu mir: wenn ihr möchtet. Im Impressum findet ihr meine Adresse. Ich gebe das Material gerne an Juergen weiter.
Buchalov

Wir sind wieder zurück. Fast drei Wochen waren wir unterwegs: das Weserbergland, das Alte Land und die Ostsee bei Kiel haben wir besucht.
Und Juergen hat dann heute im Atelier das Material, das auf der Fahrt entstanden ist, mal grob sortiert: einige Fotos und einige Zeichnungen, die Zeichnungen skizziert mit Fineliner und Buntstift. Es ging ihm wohl eigentlich immer um zwei Themen: „die OrtsMarken“ und “der Schatten ist der Zwilling“.
Buchalov