




Buchalov | aus Fundstücken werden OrtsMarken | Fineliner und Buntstift | Skizzen
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Orte sind voller Geschichten und emotionalem “Gedöns” und scheinbar unentbehrlichen Identifikationen.
Fundstuecke werden an Orten geborgen und tragen den Gehalt der Orte in sich. Vielleicht. Der Gedanke, das dem so sein könnte, dieser Gedanke jedenfalls hat seinen Reiz.
Und Fundstücke werden zu OrtsMarken, wenn Juergen sie zeichnerisch in einen anderen Zustand überführt.
Poel heißt die kleine Insel nördlich von Wismar. Fast Vierzehn Tage waren wir dort, haben die Insel erkundet, haben versucht ihr auf die Spur zu kommen, haben ein wenig fotografiert, ein paar Fundstücke gesammelt und gezeichnet. Alles zusammen ist zu einem Ganzen geworden, von dem ich nach und nach so einiges zeigen werde.
Buchalov
Wir sind heute erst später dazugestoßen. Während Antje und Elke in Juergens Atelier „Zelle k5“ schon an ihren Portraits gearbeitet haben, sind wir Beide erst einmal nach Issum gefahren und haben Juergens anstehende Ausstellung im „Weißen Häuschen“ aufgebaut. Juergen zeigt dort einige seiner „OrtsMarken“.
Danach ging es zurück ins Atelier. Hier sind einige Ergebnisse vom Rest des Tages, wobei Juergen heute mit sich und seinen Arbeiten gar nicht zufrieden war. Er habe schon bessere Tage gehabt, sagte er.
Portraits in Tusche von einer Fotografie, die er in seiner Papierbilderkiste gefunden hatte:
Die „Kartoffelköpfe“ sind heute im Papierkorb gelandet. Nur zwei Bilder haben es noch auf den Arbeitstisch geschafft und sind jetzt eher Behälter oder Kapseln oder so etwas ähnliches. Mal sehen, ob sie den Montag überstehen:
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