Offene Sinne, offene Augen und eine saubere Fotolinse. Dann geht vieles.
Ich habe in den letzten Tagen so viel an Text in diesen Blog gepostet: jetzt muss das hier mal reichen, Ihr Lieben. Zack, Bumm, Zack!Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Offene Sinne, offene Augen und eine saubere Fotolinse. Dann geht vieles.
Ich habe in den letzten Tagen so viel an Text in diesen Blog gepostet: jetzt muss das hier mal reichen, Ihr Lieben. Zack, Bumm, Zack!Buchalov

Der Tag heute in Stichworten:
Früstückskaffee, Körnerbrötchen, Marmelade, Musik aus der Spotify-playlist „ruhig, ruhig“, und danach zwei Zeichnungen erstellt.
Frischwasser gebunkert und kurz über die Entstehung des Lebens aus dem Wasser nachgedacht.
Das Wohnmobil aufgeràumt.
Eine kurze Fahrradtour von 25 km , heute rheinabwärts.
Wieder am Ufer gesessen, lange, und auf die Schiffe geschaut: Schiffchen gucken, wirklich spannend.


Das Bild oben gehört zur Wahrschau am Mittelrhein- einem Warnsystem für die Schiffahrt, gerade auch hier an der Loreley. Hier der Link: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wahrschau_am_Mittelrhein
Text des Tages:
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
daß ich so traurig bin;
ein Märchen aus alten Zeiten,
das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
und ruhig fließt der Rhein,
der Gipfel des Berges funkelt
im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
dort oben wunderbar;
ihr gold’nes Geschmeide blitzet,
sie kämmt ihr gold’nes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
und singt ein Lied dabei,
das hat eine wundersame,
gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
ergreift es mit wildem Weh,
er schaut nicht die Felsenriffe,
er schaut nur hinauf in die Höh‘.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
am Ende Schiffer und Kahn,
und das hat mit ihrem Singen
die Lorelei getan.



Bild des Tages:

Wir sind uns einig: jetzt ist es genug. Morgen fahren wir nach Limburg, da soll es auch schön sein.
Buchalov

Heute war nicht viel. Jürgen und ich haben in einem Weltkulturerbe gesessen und uns ausgeruht. Wir schauten die Loreley an, und sie schaute zu uns. Wir haben uns ausgeruht, ein Nickerchen, und sie sang mit lieblicher Stimme dazu. Wir waren glücklich und zu jeder Dummheit bereit. Dann wachten wir auf.
Über Mittag hatten wir einen Energieschub. Also wurde gespült, Fahrrad gefahren, die Toilettenkasette geleert und Nachdenkenswertes gezeichnet. Die kleine Fahrradtour ging über Oberweser, Bacharach, Lorch und Kaub incl. zweimal die Rheinfähre. Es ist traumhaft schön hier. Das findet auch Jürgen.



Wir haben unterwegs eine Kerze für euch mit den besten Wünschen angezündet. Juergen hatte das in Kloster Marienstatt vergessen und Ursula hat zurecht auf dieses Versäumnis hingewiesen.

Aber auch das Perfekte hat bisweilen einen Makel: Es ist ziemlich laut hier. Und viele sind hier unterwegs. Jürgen hatte Zweifel, ob man die Loreley überhaupt singen hören könne. An jedem Rheinufer verläuft eine dicke Straße, eine zweigleisige Bahnstrecke, dann der Schiffsverkehr und auch in der Luft tummelt sich so einiges. Der Raum ist wirklich begrenzt hier. Und so ein Güterzug macht ganz schön Radau. Die Anwohner sind zu bedauern und manche sind erbost. Das zeigen die Protestschilder.

Buchalov