Welches Foto- Objektiv soll man nehmen? Welche Gegenstände können verwendet werden? Wie reagiert das Equipment auf die Raumbedingungen? Wie reagieren Vorder- und Hintergrund? Wo sind Knospungen in Thema und Technik, die bedacht werden sollten?
Jürgen nähert sich einem neuen Thema an, von dem er nur eine schwache Vorstellung hat, indem er erste Bilder erstellt und die Ergebnisse prüft. Der Arbeitstitel lautet „between“ und es geht um die Beziehungen zwischen den Dingen und Gegenständen um uns herum.
Buchalov und der Löwe haben in ihrem Projekt vereinbart ein Vorlagenbild des anderen fotografisch fortzuschreiben. Irgendwie. Und mit der unten angegebenen Technik.
Der Löwe hat geantwortet und schreibt über sein Bild „pingpongpeng#4“:
„Licht ist das Lebenselexier für die Photographie, denn Photographie heißt “Malen mit Licht” … Da die Sonne bekannter Maßen Licht abgibt, musste nur ein passendes Motiv gefunden werden … Einmal ums Haus gegangen … da hängt ja noch ein Blatt am Ziehrahorn … Einige Bilder sind entstanden … Nun wird es physikalisch Die strahlenförmige Lichtreflektionen sind genau rechtwinklig zur Schlitzblende, erste interessante Erkenntnis … und dann war da noch etwas … Physikunterricht … Stimmt Interferenzmuster … Man sieht im Bild die Überlagerung der Wellenberge und -täler, die Wellentäler sind die dunkleren Bereiche in den Sonnenstrahlen … Irgendwie muss es zu einem Doppelspalt gekommen sein … Die Schlitzblende ist ein Einzelspalt … Wie hätte das ganze an der Dreifachspaltblende ausgesehen? … Viele Fragen … Lange Rede ohne Sinn: Das Bild soll sagen: “Ohne Licht, geht in der Photographie gar nichts“