the last rose of summer | Thomas Moore läßt grüssen |

Antje bringt immer eine Blume oder etwas Gewachsenes mit in Jürgens Atelier „Zelle k5“, wenn sie ihn besucht. Diesmal ist es die letzte Rose aus ihrem Garten gewesen: the last rosé of summer.

Buchalov

Parzelle T12 | nice to meet you again | on tour 2022 | Montroig/Sp | 12 | das Zerbrechen | scetches

Das Fundstück vom Strand sah aus wie eine kleine Plastikrose: gezeichnet auf gefaltetes Papier und wieder entfaltet, zerbrach sie allerdings. Ich musste an den Krieg in der Ukraine denken.

Buchalov | aus einem Fundstück wird eine OrtsMarke

the last rose of summer | Altglasfotografie | a spontaneous last garden walk |

Letzte Rosen, letzte Blüten: der Herbst geht zu Ende. Rilke geistert durch den Raum, ebenso Tom Waits. Und Jürgen fotografiert mit den alten Objektiven in seinem Garten. Und damit befindet er sich in guter Gesellschaft: >>> [ last rosé of summer ] <<<

(die Objektive: Heidosmat 2,8/85, Domiplan 2,8/50, Mamiya 1,8/55, alle auf Sony NEX 5)

Buchalov

flowers gone

Beendet. Vorläufig. Die „flowers sind gone“.

Juergen war ein paar Tage auf Tauchstation und deshalb war auch Pause im Blog. Als ich ihn heute morgen traf, sagte er mir, er habe jetzt nach den Tagen des Nachdenkens und dem teilweisen Aufarbeiten und der Inspirationen und der Eindrücke und des Ausbrechens aus dem Rhythmus und der neu gesehenen Kunst, ja er habe sich jetzt spontan entschlossen, das Thema „flowers gone“ erst einmal, vorläufig, man wisse ja nie, für beendet zu erklären. Er sei da irgendwie an einem Endpunkt angelangt. „EdenZwo“ stehe an und in ihm wühle es. Er wolle sich auf diesen Prozess einlassen. In „EdenZwo“ finde das Ganze ja irgendwie auch seine Fortsetzung.

Die Zeit sei reif für Änderungen, so glaube er: Blogkontakte lösten sich auf, die Zugriffszahlen auf den eigenen Blog seien mehr als mickrig, die von anderen seien dagegen geradezu phänomenal, ein neues Thema stehe an, die erhaltenen Impulse müssten sortiert werden, eingefügt werden in Bestehendes, die Zeit im jetzigen Atelier „Zellek4“ laufe aus, da sie wahrscheinlich die Kündigung erhalten, KGB dümpele auch so vor sich hin, seine eigene Kunst sei im teilweise zu brav und und und. Wohin das gehe: mal schauen.

Aber eins bleibe: der Blog. Schließlich sei der eine Plattform, sein Schaufenster und zwinge ihn zur Strukturierung seines Vorgehens. Und der Dialog, denn der helfe und sorge für Klarheit.

Buchalov