Druckskizzenbuch BFT2018, Fortsetzung

Und hier nun die restlichen Bilder aus dem Druckskizzenbuch zur „Buchalovs Freunde Tour 2018″.

Ins Regal in seinem Atelier „Zelle k5“ hat Juergen dieses Heftchen noch nicht geräumt. Er blättert stattdessen darin herum und wartet und hofft auf Wirkungen.

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im Zwickelbüro: erster Tag

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Das Zwickelbüro hat heute eröffnet!

Der Zwickel ruft. Oder: der Zwickel, unser heimlicher Begleiter. Oder: der Zwickel, die Spielwiese.

Heute jedenfalls war der erste Tag im Zwickelbüro von Antje und Juergen in seinem Atelier in Geldern. Es war nicht so, als wenn beide mal so einfach heute ins Thema reingesprungen wären. Nein, sie haben schon in den letzten Tagen einiges vorbereitet. Das geht ja auch nicht anders, denn sie haben nur drei Tage im Büro zur Verfügung.

Antje arbeitete an großformatigen Blättern und versuchte die Wucht und Unordnung und Freiheit, die für sie symbolhaft im Zwickel steckt, irgendwie zu fassen. Sie liebt momentan den Punk. Er motiviert sie. Punk ist überall, sagt sie.

Und Juergen hat seine Skizzen zum Zwickel mittlerweile in Holzschnitte umgesetzt, es sind sieben, die ersten Druckeschritte absolviert und schneidet sich durchs Thema. Sein Schwerpunkt liegt in der Form des Zwickels. Der Zwickel als Fläche. Der Zwickel im Schnittmuster. Wie fast immer arbeitet er nach dem Prinzip der verlorenen Platte. Daneben fuchst er sich in Monotypien ein, die ja gar nicht so einfach zu realisieren sind, da sie oft sehr schnell in die große Schmiererei abgleiten. Na ja!

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der zweite Schritt: #2 – 2019

Da steht ein Thema an: „der Zwickel“. Zusammen mit Antje. Ein ganzes verlängertes Wochenende lang. Über Karneval. Auch so eine Art von Karnevalsflucht. Sie wollen sich herantasten. Und mit dieser Skizze hat nun die konkrete Umsetzung bei Juergen begonnen.

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Strahlenmadonna

Mit Religion hat Jürgen ja nun wirklich nicht all zu viel am Hut. Aber im Kloster Mariengarden/Burlo bei Borken ist ihm im Januar dann wieder ein „kirchliches Highlight“ über den Weg gelaufen: die Strahlenmadonna. Wobei es weniger die Madonna war als vielmehr die Strahlen, die damit verbundene Energie und die Komposition des Motivs, die ihn so faszinierten.

Hier der Googlelink zu diversen Strahlenmadonnen: https://www.google.com/search?q=strahlenmadonna&tbm=isch

Und dort Juergens Skizze („wenn aus einer Strahlenmadonna ein Federball wird“):

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etwas steigt hoch

Da steigt etwas hoch, bei Juergen, ein Wort, ein Wort, das schon einmal vor Jahren im künstlerischen Beisammensein mit Peter Maschke herumgeisterte, in Juergens Geschichte von Lato (hier der Link: >>> ) vorkommt und nun bei der Beschäftigung mit Per Kirkeby wieder von unten nach oben steigt:

  • Sediment
  • Sediment
  • Sediment
  • Sediment
  • Sedime
  • Sedim
  • Sedi
  • Sed
  • S

Und dann ist da ja noch die Methode des rhizomartigen Vorgehens. Ich bin ja wirklich gespannt, wo das hinführt und ob das Wort „Sediment“ an der Oberfläche bleibt, und wächst, und ob er es zu fassen bekommt, der liebe Juergen.

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Klausurwoche, Tag 4

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„Tja“, so Juergen zu sich selbst. Er merke schon, dass die selbst auferlegte Klausurwoche im Atelier Wirkung zeige. Er arbeite seit Montag kontinuierlich jeden Tag und fühle sich gut. Heute hätten am Anfang des Tages wieder  zeichnerische Skizzen gestanden und danach habe er das Linolium für den nächsten Druck der Edition geschnitten. Perfekt!


Ein Gedanke allerdings sei ihm heute nicht aus dem Kopf gegangen: Kann man nicht eine solche zeichnerische Arbeit auch auf der Plattform „Instagram“ mit anderen realisieren, gemeinsam, als Projekt?

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Klausurwoche, Tag 2

Er sei heute alleine gewesen im Atelier, die gesamte Zeit über. Aber viel Zeit habe er auch  dort heute nicht verbracht, nur den Vormittag, denn nachmittags habe ein musikalischer Termin angestanden. Dennoch, so Juergen, sei es ihm gelungen die Linolplatten für die „BFT – Edition“ zu schneiden. Den Druck habe er auf morgen oder die nächsten Tage verschoben.

Mit drei kleinen, skizzenhaften Zeichnungen habe er den Tag im Atelier heute begonnen.

Tja, so sei es heute gewesen.

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