das macht er immer so

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Die „XXX – Woche“ mit Antje und Elke ist beendet. Hier der Link: >>> … >>>. Die Arbeit ist erledigt. Ein paar Tage hat Juergen nun alles sacken lassen und hat das Atelier auch nicht betreten, warum auch. Aber heute ist er dann hingefahren, hat alles signiert, eingeordnet  und in den Schubschränken verstaut. Das macht er immer so.

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Der nächste Arbeitsschritt im Atelier sei nun die „Buchalovs Freunde Tour 2018“. So Juergen zu mir. Die ist er nämlich im August 2018 gefahren und hat Heike, Ulli und Irgendlink besucht, vor Ort gearbeitet und sich treiben lassen. Und er meinte mit diesem Satz natürlich die Sichtung des Materials, der Skizzen, das Abrufen der Erinnerungen, das Durchblättern des großen Skizzenbuchs, der vielen Fotos, das Hinlegen der Fundstücke und OrtsMarken und seiner schriftlichen Notizen. Er will sich erinnern und den roten Faden der Fahrt noch einmal erwischen. Das Flüchtige ist nämlich verflogen, das Bedeutsame hat sich verankert und bei einigem weiss man es nicht so genau. Das macht er immer so, schon seit Jahren.

Heute hat er damit begonnen.

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im Halbschlaf

Im Halbschlaf, morgens, gehe ihm so manches durch den Kopf, meinte Juergen zu mir.

Heute Nacht habe er gespürt, dass es hier in Oliva so langsam zuende gehe. Ende nächster Woche starte ja die Rückfahrt. Er habe daher im Halbschlaf das, was im Skizzenbuch so in den Wochen entstanden sei, thematisch geordnet. Eine komische Sache, so etwas zu tun, im Halbschlaf. Na ja!

OrtsMarken:

Was weiß ich schon von …

Meeresgetier:

Mir ist langweilig:

Ein paar freie Seiten habe das Skizzenbuch noch und es blieben ja auch noch ein paar Tage bis zur Abfahrt. Er bleibe also dran!

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Meeresgetier oder Ähnliches, Teil 2

In einer großen, leeren Joghurtdose sammelt Juergen die Strandstuecke, die man ihm bringt oder die er selbst findet. Und dann greift er hinein, fischt ein Stück heraus, der Zufall regiert, und er zeichnet.

So entsteht jeden Tag mindestens eine Zeichnung, oft mehr. Sie kreisen stets um diese kleinen Objekte, aber es gibt Abweichungen und wenn Juergen die erkennt, ergeben sich zeichnerische Seitenarme, die irgendwo hinführen. Einiges verfolgt er dann weiter. So die Türme oder Gesichter.

Aber zu den OrtsMarken und diesem „Getier“ kehrt er immer wieder zurueck.

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Meeresgetier oder Ähnliches

Sie bringen ihm wieder Stücke, wie im letzten Jahr: Steine. Muscheln. Plastikteile. Und daraus wird momentan gezeichnetes Meeresgetier, oder Ähnliches. Ab und an ist auch eine OrtsMarke dabei.

Sie, das sind einige von den Frauen, die Juergen beim Spülen trifft, beim Plausch auf dem Weg oder am Strand oder die sehen, dass er unentwegt in sein Skizzenbuch zeichnet. Und die wissen, weil man sich das erzählt, und weil sie es sehen, dass er so etwas sucht und sammelt.

Und weil hier am Strand viel herumspaziert wird, rauf und runter, bringen Sie die Fundstücke zu ihm. Juergen freut sich jedes Mal.

Die Männer scheint das alles nicht zu interessieren.

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Was das Skizzenbuch noch so hergibt …

Er will den Flow nicht abreißen lassen und daher entstehen im Skizzenbuch von Juergen auch Zeichnungen, die erst einmal thematisch isoliert im Raum stehen. Für irgend etwas seien Sie schon gut , meinte er aber. Abwarten sei angebracht.

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Wo kommen denn auf einmal die Türme her?

„Wo kommen denn auf einmal die Türme her?“, fragte ich Juergen.

Und er hat rumgedruckst und von archaischen Motiven geredet, von seinem Turmbuch, das er vor Jahren mal gekauft habe, von Kindheitsmotiven, von Miro und der Mas Miro, von Türmen und OrtsMarken und Marken wie Türmen und deren Zusammenhang und und und. Ich glaube, er weiß es selbst nicht.

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Kaffeefilter

Susanne fragte Juergen per „whatsApp“ ob der Kaffeegourmet Interesse an einem Keramikkaffeefilter habe. Juergen hatte. Und er freut sich schon im Voraus und dankt herzlich.

Und als ihm langweilig war, hat er ihn gezeichnet und untertitelt mit „der Filter des Fleckenmusang.“

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