die Wand

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Wir waren ja die letzten Tage des Öfteren in Juergens Atelier und  da darf die eine Wand, links vom Eingang, in seinem großen Raum nicht unerwähnt bleiben. Das ist „die Wand“, so sagt er immer. Juergen bezeichnet damit den Ort, an dem er immer aufhängt, was er so produziert. Und dann sitzt er davor und schaut. Und denkt. Und verändert. Die Ort ist wohl ein „Zwischenort“, glaube ich.

Momentan hängen die zwei Werke zu „Latos Stille“ dort und warten auf irgendetwas.

Buchalov

Latos Stille

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Hermann, der Vernetzer saß bei Juergen im Atelier „Zelle k5“ und sie unterhielten sich. „Die Stille“ war ihr Thema, „Latos Stille“ wie Juergen meinte.

Ich habe meinen persönlichen Teil zum Thema geleistet und  einfach geschwiegen, und den Atem bei geschlossenen Augen eingeatmet und ausgeatmet und mir vorgestellt, dass mein Atemzentrum direkt vor meiner Nasenspitze liegt. Alles löste sich auf. Alles um mich herum war ausgeblendet. Es wurde still.

Buchalov