Juergen wirkte ungehalten auf mich. Bei meiner Nachfrage, ob dem so sei, sagte er, dass ihn so mancher pseudophilosophische und tief esoterische Beitrag im Netz momentan doch zunehmend irritiere. Bisweilen sogar ärgere, und er wisse nicht so genau wieso eigentlich.
Andererseits sei er auch davon berührt und könne sich der Faszination der Gedanken und Themen nicht entziehen.
Er fühle sich irgendwie, ja irgendwie, doppelt gebunden.
Mir fiel dann „double bind „ ein. Hier der Link: http//2bind.wordpress.com
Buchalov
Schlagwort: Tagebuch
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Doppelt gebunden
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Rückblick Salon Dezember 2014
Juergen antwortete auf meine Frage wie denn der Salon gestern gewesen sei mit dem Satz: „Tobias der Maler hat erzählt“.
Er habe berichtet vom malerischen Lernen im Konzept an seiner privaten Hochschule vor Jahren, von der Bedeutung der Fotografie für seine Kunst, davon, wie sich seine Malerei verändert habe, sich löste vom Erlernten, damit er sich selbst in ihr wiederfinden konnte, er habe erzählt von der Abstraktion und dem Nichtgegenständlichen in seinem Werk, von seinen Leuchttürmen, die ihn auf seinem künstlerischen Weg prägten und den neuen Wegen, die er momentan beschreite. Und er habe Bilder gezeigt, viele Bilder.Und sie hätten sich alle in seinem Atelier umgeschaut, ausgiebig, kritische Fragen gestellt und Tobias sei die gesamte Zeit über den dialogischen Weg mitgegangen, ganzheitlich, immer und offen. Was wolle man mehr.
Buchalov

