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Ein Stuhl? Ein Stuhl!
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
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Ein Stuhl? Ein Stuhl!
Buchalov

Das, was einen vor Ort „anspringt“, findet in den Zeichnungen zur „Null“ seinen Niederschlag. Das meinen sowohl Susanne Haun als auch Juergen, wenn sie sich in ihrem zeichnerischen Zwiegespräch gegenseitig ihre Ergebnisse zusenden.
So sagte man mir.
Susanne war bis vor ein paar Tagen in England. Juergen war zur gleichen Zeit in Spanien.
Buchalov

Hier, wo die Sonne einem ganz nah ist und das Wasser des Meeres dich anspringt, hier zeichnet Juergen mit Tusche und Papier auf seinem Campingtisch, erzählt den Vorbeigehenden, die ihn ansprechen, von seinem Projekt „Null“ mit Susanne Haun und alle, wirklich alle, ohne Ausnahme, zeigen große Ernsthaftigkeit im Zuhören. Juergen betont zwar, und ich stehe neben ihm und höre, was er sagt, dass da mehr Spielerei als Ernsthaftigkeit im Spiel sei, aber man nimmt ihn dennoch mehr als ernst.
Gestern Abend kam Miguel vorbei – Miguel klingt zwar spanisch, aber man nennt ihn hier Mike, denn er ist Holländer – und zeigte Juergen schüchtern eine kleine Bleistiftskizze, fast im Vorbeigehen. Er habe sich Gedanken über die Null gemacht.
Ich stehe dann immer daneben und denke, dass das Leben doch mehr ist als nur all das Offensichtliche und Materielle, von dem immer so viele erzählen. Und das es genügend Menschen gibt, die das ahnen oder wissen.
Buchalov