Juergen wirkte ungehalten auf mich. Bei meiner Nachfrage, ob dem so sei, sagte er, dass ihn so mancher pseudophilosophische und tief esoterische Beitrag im Netz momentan doch zunehmend irritiere. Bisweilen sogar ärgere, und er wisse nicht so genau wieso eigentlich.
Andererseits sei er auch davon berührt und könne sich der Faszination der Gedanken und Themen nicht entziehen.
Er fühle sich irgendwie, ja irgendwie, doppelt gebunden.
Mir fiel dann „double bind „ ein. Hier der Link: http//2bind.wordpress.com
Buchalov
Schlagwort: zeichnen
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Doppelt gebunden
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der zweite Schritt: Skizzen
Alles hat einen Anfang. Sagte Juergen heute. Er meinte: eine Idee, ein Gedanke, eine Wahrnehmung, ein Aufschrecken, ein Bild, ein Geräusch, ein Thema, ein Satz oder irgend so etwas.
Und dann kämen bei ihm oft, krummelte er weiter, die Skizzen. Hingehuscht, nebenbei, aus der Hüfte. Als erster Versuch den Anfang zu fassen und als zweiter Schritt im Arbeitsprozess.Buchalov
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twelve pieces
Ich habe Juergen gefragt, was er denn so in den letzten Tagen an Zeigbarem produziert habe. Tja, meinte er, das sei nicht so einfach zu beantworten.
Die letzten beiden Wochen habe er viel am Rechner verbracht. Das seien noch die Auswirkungen vom letzten Berlinbesuch. Neben Susanne Haun, mit der er ja die „sammenzu“ – Reihe gestartet habe, sei er auch mit Anna von „Augenzeugekunst“ unterwegs gewesen. Und am Küchentisch und beim Spaziergang mit ihr im Viertel sei dann die Idee von den „twelve pieces“ entstanden.
Das sei mal wieder etwas Filmisches. In Kooperation mit Anna. Und die Basis seien eben die „twelve pieces“, fragmentarische Musikstücke. Und die haben er eben mit seinen Bands „Band M“ und „LuiOne“ als Arbeitsgrundlage in „Zelle k5“ eingespielt und für die weitere Verwendung am Rechner vorbereitet. Verdammt viel Arbeit sei das gewesen.
Und einen Film habe er auch noch geschnitten. Über ein anderes Musikstück. Aber über Beides werde er demnächst beim Kaffeetrinken berichten. Damit entschwand er.
Na ja.
Buchalov
