Nächstes Wochenende sind einige der Ateliers in Geldern wie in den Jahren zuvor für den Publikumsverkehr geöffnet. Juergen, Rudolf der Bildhauer und Boris der Maler sind auch mit dabei und freuen sich auf die Besucher.
Juergen hat mich gebeten, auf diesen Termin schon einmal hinzuweisen. Alle seien ganz herzlich eingeladen. Er selbst wird seine Kunstaktion „KUNST KOSTET“ abwickeln. Er wollte noch nicht genau verraten, was sich dahinter verbirgt.
Es blieb heute wirklich keine Zeit. Da gab es so vieles, was zu tun war. Also kommt ein weiteres „husch husch Bild“ zum Einsatz. Das soll, das muss genügen!
Es regnete, Bindfäden, aber Juergen strahlte. Wir saßen bei einer Tasse Kaffee zusammen und er erzählte mir von gestern Abend. „Es ist fantastisch wie die Dinge sich oft zusammenfügen. Wie irgendwann deutlich wird, dass man Teil einer Kette ist, dass das, was wir sehen, immer eine Vorgeschichte hat, dass Nichts so einfach neu entsteht, dass wir in einen größeren Zusammenhang hineingehören und dass die Kunstwerke, die wir sehen auch in einen solchen Zusammenhang gehören. Auch unsere eigenen.“ Er sprach von William Kentridgeund von „Hugo Cabaret“, dem Scorsese-film. Und von sich.
Den Film sah er gestern abend. Der Kunstverein Gelderland hatte eine neue Reihe mit dem Titel „Filmzeit“ aufgelegt, und diesen Film in Geldern gezeigt.
Und Juergen wurde mit einem Schlag bewusst, in welcher kreativen Tradition sein „Leuchtturm“ William Kentridge steht, von welchen Bildern der sich inspirieren lässt. Und dass der Film „Journey to the moon“ von George Melies dabei so ungemein bedeutsam ist und dass sein eigener Film „Kopfreisen“ sich auch daran orientiert.