Schlagwort: Zelle k5

  • eine Platte

    IMG_5786Der Schwerpunkt liegt momentan auf den Holzschnitten. Immer wenn ich Juergen in den letzten Monaten besucht habe, war er damit zugange. Die fünf großen Platten zu den „InEcken“ hat er nach dreimonatiger Arbeit beendet und das Ergebnis wird er bald vorstellen.

    Und jetzt nach dem Umzug in die neuen Räume erledigt er kleine Formate mit dieser Technik. Er nennt sie „Druckskizzen“- schnelle, hingeknallte Drucke, den Beitel fast ohne Vorzeichnung benutzt, wie einen Stift. Er reibt sie per Hand ab. Zeigen will er sie noch nicht. Er experimentiert noch, mit dem Format, mit dem Thema, mit den Motiven, mit dem Tempo. Die Holzschnitte werden nach dem Prinzip der verlorenen Platte abgearbeitet. Und er benutzt die kleinen Formate, um sich an seine neuen Räumlichkeiten erst einmal ganz vorsichtig zu gewöhnen.

    Aber eine Platte, die er für einen  Hintergrund verwendete, die darf ich schon mal zeigen.

    Buchalov

    For my english reader:

    The woodcuts are currently the focus. Whenever I have visited Juergen in recent months, he was working with it. After three months of work, he finished the five large plates to the „InEcken“ and soon the results will be shown here.

    And now after the move into the other rooms, he does small sizes in this technique. He calls it „pressure sketches“ – fast, executed prints, he uses the chisel like a pen. He wants to show it not yet. He is still experimenting with the format, with the theme, with the motifs, with the pace. And he uses the small sizes to become accustomed with his new rooms, carefully.

  • Schaufenster

    Juergen meinte heute, dass ihm zur Zeit Ausstellungen gar nicht so wichtig seien. Das liege wohl daran, das er meinen Blog und seine Internet – Seiten wie ein Schaufenster für seine Ergebnisse benutze. Ich solle noch einmal darauf hinweisen. Das tue ich gerne.

    Also: hier geht es zu …

    „Zelle k5“ >>[…]    „Einblicke“ >>[…]    den Videos >>[…]   Pinterest >>[…]

    Buchalov

    For my english readers:

    Today Juergen said, that the shows of his work currently are not so important for him. That would be a obvious thing,  because he uses my blog and his own internet – sites as a showcase for his results. I should point out again to it.

  • „Zelle k5“ und „rosa Zimmer“

    IMG_5711So, Juergen ist eingezogen. Seinen alten Atelierraum hat er aufgegeben und zwei neue Räume im gleichen Gebäude innerhalb der Ateliergemeinschaft bezogen. Juergen hat nun weniger Fläche zur Verfügung und ist mehr als gespannt, wie das auf seine zukünftigen Werke wirken wird. Es ist eine echte Umstellung.

    Den einen Raum nennt er „Zelle k5“, den anderen „das rosa Zimmer„. Juergen glaubt, dass man Räumen immer Namen geben sollte. Sie würden dann in Besitz genommen, meint er, sie würden durch den Namen Teil des Ganzen, Teil der eigenen Produkte, Teil des Prozesses.

    „Zelle k5“ steht für sein fünftes Atelier und mit „Zelle“ will er ausdrücken, das hat er mir irgendwann mal vor langer Zeit gesagt, dass von diesem Platz oder Raum etwas ausgehen soll: wie von einer Zelle, aus der andere Zellen erwachsen, aus der Energie frei wird, aus der nach Außen gewirkt wird. Sie sind ein Ort der Auseinandersetzung und des Dialogs und die Ergebnisse sollen über diesen Raum hinaus wirken. Wie auch immer. Zellen haben für ihn etwas „ur-haftes“.

    Dass der zweite Raum „rosa Zimmer“ heißt, hat mit dem Vorbesitzer zu tun. Dieser hatte diesem Ort den Namen gegeben und Juergen möchte in Erinnerung daran festhalten. Es ist mehr etwas Nostalgisches, keine programmatische Aussage, sagt Juergen.

    Buchalov

    For ma english readers:

    So, Juergen has relocated. He gave up his old studio space and referred two new rooms in the same building, within the old studio community. For Juergen now  less space is available and he is more than eager to see, how that will affect his future works. It’s a real change.

    The one area is called „Zelle k5“, the other „das rosa Zimmer“. Juergen believes, that we should always give names to the rooms. Then we  would take possession of them, he says, by giving them a name they would part of the whole, part of the own products, part of the process.