Jörgs Atelier

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Juergen hat Jörg getroffen. Letzten Samstag. In dessen Atelier am Brühlschen Weg in Geldern. Sie hatten sich wohl lange nicht gesehen.

Das sind schon so zwei Typen, die Beiden. Die mögen sich, keine Frage.

Und sie haben sich was zu sagen. Heute auch. Beim Kaffee und Capuccino. Es ging vorrangig um die Atelierszene in Geldern, und was sich da so getan hat. Aber auch um die anstehenden Projekte – von Jörgs Beteiligung auf dem Geldener Weihnachtsmarkt bis hin zu Juergens Ausstellung mit Susanne Haun im Sommer in Rees.

Und vorher hat Joerg ihm noch ganz kurz sein Atelier gezeigt.

Buchalov

Untersuchung eines Malstückes

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Das „Prinzip Rhizom“ als Methode: Juergen hat eine kleine bemalte Wellpappe, ein Malstück wie er sagt, als Ausgangspunkt weiterer kreativer Aktivitäten genommen. Das Malstück ist sein Keimling. Ein unscheinbares Teil mit Farben, die Juergen so nicht zusagen. Es sind die Farben von Jöer Möller, und er hat Juergen dieses Malstück mit bedeutungsschweren Worten ans Herz gelegt und übergeben – als Teil des gemeinsamen Projektes „zweifertig“. Jeder gibt dem anderen einen Teil eines Kunstwerkes mit der Bitte, es nun fertigzustellen. Sie sind jetzt im Laufe der Zeit beim „Block neun“ angelangt.

Juergen hat dieses Malstück nun untersucht: fotografisch, zeichnerisch, malerisch und drucktechnisch. Das entspricht seiner momentanen Vorgehnsweise. Und dabei kommt er, so meint er jedenfalls, den Dingen auf die Spur und erfährt wie sie zu ihm stehen.

Buchalov

Aha!

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Juergen hat mir ein Blatt zugesteckt. Da hat er so drauf rumgedruckt. Abfall habe ich zuerst gedacht. Aber auf der Rückseite stand Folgendes:

Methoden der Annäherung an ein Thema/ Methoden dr Entwicklung:

Methode zweifertig: Unfertiges wird von Person A an Person B mit dem Ziel der Fertigstellung übergeben.

Methode Dialog: Die Zwischenschritte oder das vorläufige Endergebnsi eines Werkes werden dialogisch besprochen.

Methode Stichworte zeichnen: das Thema liegt vor und es erfolgt eine Annäherung an mögliche  Formen der Umsetzung auf zeichnerischem Wege. Inhaltliche Aspekte des Themas werden zeichnerisch visualisiert.

Methode Variationen: am Anfang steht zum Thema eine zeichnerische Skizze, die weiter verarbeitet wird, es werden Variationen und kleine Veränderungen eingebaut und dies wird wieder kopiert, kleine Veränderungen eingeschlossen usw.

Methode Druckskizzenbuch: ein Blankobook oder ein Kunstbuch (mit eingeweißten Seiten) werden zum Thema mit Zeichnungen gefüllt, diese werden mit Drucken von Restholz ergänzt und in einem letzten Schritt wird dem Ganzen eine zeichnerische Geschlossenheit verliehen

Methode einkreisen: das Motiv, die Idee, der Auftrag liegen vor und werden nun gedanklich, zeichnerisch, fotografische eingekreist. Es zeigen sich rote Linien, die auf Realisierbarkeit geprüft werden können.

Methode trial and error: es wird einfach gemacht. Die Ergebnisse werden als Zwischenschritt begriffen und gedanklich reflektiert. Der Zufall ist fester Bestandteil des Vorgehens. Aus den Zwischenergebnissen wird Neues geschaffen.

Methode Brainstorming: man setzt sich ins stillen Kämmerlein und betreibt ein Brainstorming, das man schriftlich oder zeichnerisch festhält. Die Liste ist Ausgangspunkt der Arbeit.

Methode Kollektiv: gemeinsam wird gearbeitet, die Ergbenisse werden besprochen.

Methode Halbschlaf: im morgendlichen Halbschlaf, kurz vor dem Aufstehen, der Kopf ist noch rein, werden gedankliche Fetzen  zu einem Thema hin und hergewälzt und später am Frühstückstisch in irgendeiner Form festgehalten.“

Aha, habe ich gedacht. Das beschäftigt dich also.

Buchalov

 

 

Künstlerbuch „Füsse“

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Heute morgen hat Jürgen beim Frühstück ein Gespräch mit mir geführt, ein nachdenkliches wie ich finde. Er hat davon erzählt, dass er ein neues Künstlerbuch eingestellt hat, Titel „Füsse“, und dass es Teil des achten Blockes im gemeinsamen Projekt „zweifertig“ mit Joerg Möller sei. Sie geben sich ja gegenseitig unfertige Werke und bitten den anderen, es fertigzustellen. Der letzte Austausch war im Frühjahr 2016.

Es könne sein, dass sich da etwas totgelaufen habe. Er werde mit Jörg darüber reden.

Hier der Link zum Buch: >>>>> [ …]

Buchalov

„zweifertig“: Block 7

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Jörg Möller und Juergen arbeiten ja schon seit 2013 an ihrem Projekt „zweifertig“. Er liebe dieses Vorhaben, sagte Juergen zu mir. Das liege an der so unkomplizierten Art von Jörg und dem geschmeidigen Verfahren, das sie vereinbart hatten. Und natürlich an den Ergebnissen.

Das Neueste aus „zweifertig“, den Block 7, kann man hier sehen:

>>> [ zweifertig – Block 7 ] <<<

Buchalov

 

zweifertig: Block 6

IMG_6592Und hier noch einmal was zum Schauen: Jörg Möller und Juergen arbeiten ja gemeinsam am Projekt „zweifertig“, schon seit langem.

Die letzten Ergebnisse gibt es hier: >>> [ … ]

Buchalov

es tut sich was

IMG_6863Mensch, meinte Juergen heute morgen zu mir, er habe ja jetzt schon geraume Zeit nichts mehr in der Plattform „Zelle k5“ eingestellt. Dabei sei er so fleissig. Das habe er glatt vergessen.

Dann habe ich das heute mal schnell gemacht. Oberflächlich zwar, aber immerhin.

Hier der Link: >>> […] Zelle k5

Buchalov

zweifertig: Block 5

zweifertigA1Juergen bat mich mal wieder auf Ergebnisse hinzuweisen: er und Jörg Möller haben wieder in ihrem Projekt „zweifertig“ so einiges fertiggestellt. Sie tauschen ja bekanntlich Arbeiten, die unfertig sind und die der andere, wie auch immer und im vollem künstlerischen Vertrauen, fertigstellen soll. Und sich tauschen sich natürlich über den Prozess aus.

Hier der Link: >>>[ zweifertig „Block 5“] <<<

Buchalov

plötzlich

IMG_1755Manchmal geraten Dinge in Vergessenheit und dann stößt man irgendwann zufällig wieder auf den Sachverhalt. So erging es Juergen beim Aufräumen in „Zelle k5“: die Editionen vom Frühjahr hielt er plötzlich wieder in den Händen.

Buchlov