







Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
Buchalov und >>> der Löwe realisieren das Photoprojekt „@pingpongpeng1“: sie antworten gegenseitig assoziativ auf ein Foto des anderen: siehe hier >>> [ pingpongpeng]. Und das hier sind die beiden nächsten Fotos:


Buchalov sagt zu seinem Foto: „Der Löwe hat Bewegung, Streifen und Farbe im Bild realisiert. Mir waren die Streifen wichtig. In einer Zeitschriftenbeilage waren Modephotos mit Streifen zu sehen. Eins davon wurde daher mein Fotogegenstand. Und damit wurde die Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion verschoben. Die rein dokumentarische Vorgehensweise wollte ich durch eine abstrakt – gestalterische ersetzen. Die Abstraktion: sie ist natürlich nicht nur der Malerei vorbehalten. Und Abstraktion ohne den alten Partner “Zufall” geht ebenfalls nicht. Der war auch diesmal mit dabei.”
Als Anhang mal wieder die Fotos, die es beinahe ganz nach vorne gebracht hätten:



Kamera: Sony NEX 5
Objektiv: Objektiv Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Schlitzblende
Für die, die unser Projekt auf Instagram verfolgen wollen, hier der Link: Instagram: pingpongpeng
Copyright von Buchalov’s Bildern: Jürgen
Copyright von Löwen’s Bildern: Bernhard
Buchalov

Wenn man den Punkt erreicht hat, dann hat man ihn erreicht. Dann weiß man, dass jetzt Ende ist. Das gilt auch für „on stage“ – jetzt. Das Projekt ist im Ziel.






Zeit für einen Rückblick:
es wurden Bühnen gebaut und Bühnenformen erkundet, mit den einfachsten Materialien: Zeichnungen, Drucken, Restepapier, Karton.
Auf einigen der Bühnen wurden Zwickelformen präsentiert und fotografiert (Altglasfotografie). Diese Zwickelformen lagen vor, es war ein Zugriff auf schon vorher entwickeltes Material.
Mit den iPhone wurden dann Stopmotion – Filme aufgenommen, die Zwickel auf der Bühne in Aktion zeigten.
Der Zuwachs an allem möglichen an verwendbarem Material aus dem Umfeld des Ateliers nahm große Ausmaße an. Alles konnte Verwendung finden – von der Kaffeetasse bis hin zu Rentenpapieren. Und die Erkenntnis: alles kann Verwendung finden und findet sich zufällig und macht Sinn und erzeugt Wirkungen.
In der Vorbereitung hatte sich Fragen angehäuft, verbunden mit Handlungsvorschlägen, die Lösungen anbahnen konnten. Auf sie wurde zu Anfang zurückgegriffen. Dann lief es von selbst. Es war wie immer. Rhizomartig. Aus dem Prozess heraus. Zufällig.
Es gab eine Abschlussarbeit, wie bei einer Prüfung, selbstauferlegt und sehr schulisch.
Buchalov