Kategorie: Buchalovs Tagebuch

  • Weihnachten

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    Juergen hat ja so einige Künstlerbüchern erstellt. Hier der Link zum Stöbern, Bilder gucken und lesen, Weihnachtslektüre, halt. Oder so ähnlich: >>> [   ] <<<

    Das soll Euch, so Juergen, ein wenig über die nächsten Tage bringen. Denn wir machen jetzt, wie so viele hier im Netz, erst einmal eine kleine Blogpause und melden uns nach Weihnachten wieder. Muss ja auch mal sein.

    Juergen und ich wünschen Euch ein besinnliches und friedfertiges Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Bis bald!

    Buchalov

     

  • Horchgeräte

     

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    Horchgeräte, das sind ja solche Maschinen, besser Geräte, die ich von Bildern aus dem Ersten Weltkrieg her kenne.

    Bei Juergen geht es um „Latos Horchgeräte“, das sind Geräte, die Lato in seiner Werkstatt benutzt, um in die Welt hineinzuhorchen, um auf diesem Wege zu erfahren, wie es da draußen läuft, in der Außenwelt, und um zu begreifen.

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    Wer noch einmal genau lesen möchte, was es mit Lato auf sich hat, der klicke folgenden Link an: >>> [ Lato der Lauscher ] <<<

    Lato ist eine von Juergens Kunstfiguren, der sich in seiner Werkstatt, in „Latos Werkstatt“, mit diversen Themen beschäftigt. So zum Beispiel mit „der Stille“, oder „Latos Köpfen“ und „Latos Kapseln“. Juergen meint, dass er bei diesen drei Themen jetzt erst einmal einen vorläufigen Schlusspunkt erreicht habe. Aber man wisse ja nie.

    Und jetzt hat er  sich zum Thema „Horchgeräte“, rhizomartig, auf den Weg gemacht. Zeichnungen sind entstanden. Skizzen.  Erste Versuche. Auch Gescheitertes. Es wurde gelesen, es wurde nachgedacht. Einige Druckstöcke hat er fertiggestellt. und ein wenig gedruckt.

    Und jetzt sucht er die Keimstellen in seinem rhizomartigen Arbeitsprozess, schon seit einer Woche, ein echter Kampf, an denen er sich festbeißen und das Thema vertiefen kann.

    Buchalov

  • Bewußtsein

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    „Bewußtsein, sich der Dinge bewußt sein.“

    Das war das Thema als ich zufällig vorbeikam und „Hermann, den Vernetzer“ mit Juergen sah. In Zelle k5. Juergen pflegte mal wieder seinen Hang zum Monologisieren. Aber „Hermann, der Vernetzer“ klinkte sich geschickt immer wieder ein, so dass sie beide tatsächlich gemeinsam gedanklich und kommunikativ vorankamen.

    Und das war der Weg:

    Sie waren sich beide bewußt, dass ihre Art zu denken und zu agieren innerhalb der Ateliergemeinschaft eine Sonderstellung einnimmt.

    Sie waren beide beseelt von dem Gedanken, dass der Tod im Inneren des Menschen schon im Hier und Jetzt in einem angelegt ist und nicht nur die abschließende Phase im menschlichen Leben darstellt, sondern das Leben jetzt schon bereichert.

    Sie machten sich beide zudem bewußt Gedanken über ihrer beider Mitgliedschaft bei „crossart international“ und welche Auswirkungen es wohl auf ihre Aktivitäten haben könne.

    Selbstbewußt, aber auch kritisch, reflektierten sie ihren momentanen künstlerischen Entwicklungsstand und die Ergebnisse ihrer aktuellen kreativen Arbeit.

    Beide nahmen sie die Einzigartigkeit des anderen anhand der Werke und deren Präsentation in ihren beiden Atelierräumen wahr.

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    Und wie  der es Zufall will, finde ich beim Blättern in Juergens Unterlagen folgende Notiz von 2013:

    Im Kopf beginnt es. Was wir über die Dinge denken, bestimmt unser Handeln.

    Sich öffnen beginnt im Kopf. Ängste beginnen im Kopf.

    Bewusstsein ist der Zustand des sich bewusst werdens über dasLeben

    Buchalov