Irgendwie habe das was. So eine Ansammlung von Punkten sei schon sehr speziell. Vier Blätter sind voll mit Punkten und zwei kleine Büchlein, ebenso mit Punkten gefüllt, sind gefaltet worden. Die Basis war ein kleiner Linolschnitt mit Punkten, der als Hintergrund gedacht war.
Er habe erst gedacht, so Jürgen, dass seien alles Abfallprodukte. Aber jetzt bemerke er, dass sie eine große Eigenständigkeit entwickeln und eine eigene Wertigkeit haben – ein seltsames Phänomen.
Als Myriade in ihrer Impulswerkstatt , Link siehe hier >>> xxx <<<<, ein Bild zeigte, das Bild 3, fiel Jürgen sein Skizzenbuch aus der Fahrt nach Norwegen vor Jahren wieder ein. Das Büchlein liegt im Atelier, da, wo so viele Blätter und Skizzen liegen, thematische geordnet, aus denen etwas werden könnte. Also zeige ich jetzt erst einmal ein paar dieser Skizzen und hoffe, dass Jürgen im März noch einen kleinen Holzschnitt auf der Basis des Skizzierten hinbekommt. Er hat damals alles mit Fineliner und Aquarell so rudimentär gezeichnet als wenn es ein Bühnenszenarium wäre. Ich bin begeistert, wenn ich mir die Skizzen jetzt so ansehe und es scheint, dass die Idee der Konzeption bis heute trägt.
Auf dem Tisch liegt ein Druck mit dem Titel “double abstract, 21/50”, ein Anschreiben zum Projekt, ein Flyer zum Tag der Druckkunst am 15.3.2021 und ein Katalog von Constanze Kreiser mit dem Titel “Meer”, Holzschnitte.
Constanze Kreiser: “double abstract, 21/50”
Constance hatte dazu aufgerufen, an ihrem Projekt teilzunehmen. Geplant war zum Tag der Druckkunst im März eine Ausstellung mit einem Querschnitt der aktuellen Druckkunst im Stadtmuseum Brandenburg. „Double abstrakt“ war Constanzes Dankeschön an mich für die Zusendung meiner Arbeit, die ihr oben sehen könnt.
Daraus geworden ist nun eine Präsentation aller Arbeiten auf ihrem Blog – der Pandemie geschuldet – und eine Präsentation in Buchform im Druckladen Sonnensegel in Brandenburg/Havel. Radio Pax wird ebenfalls berichten.
Und damit ist alles gut. Jürgen findet den Einsatz von Constanze beachtlich und bedeutsam, und findet toll wie sie sich in dieser Sache engagiert hat. Und Jürgen meinte zudem, dass er da gut aufgehoben sei, sich gut fühle und sich freue, dass die Xylographie scheinbar an Bedeutung gewinne – auch durch solche Projekte und den Tag der Druckkunst am 15.3. in ganz Deutschland (hier der Link: >>> Tag der Druckkunst <<<).