
Buchalov | Altglasfotografie
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov




Die Inspiration für ein Foto und die Anordnung der zwei Objekte bezieht Jürgen aus dem Vorgängerbild. Denn dort finden sich Hinweise und Anregungen, die aufgegriffen werden können. Also wählt er ein Objekt aus und diese Objekt „redet“ mit ihm. Das zweite Objekt sucht Jürgen dann in seinem Atelier oder an anderen Orten. Er wählt es aus im Hinblick auf eine mögliche Beziehung zum ersten Objekt: Kontrast, Farbe, Kontur, Bedeutungslinien, Spannungsbögen, harmonische Verbindungen, provokative Brüche, solche Kriterien leiten ihn dabei. Und der Zufall. Beim Betrachter, so hofft er, entstehen Fragen.
Buchalov

Noch liegt für Jürgen der Schwerpunkt bei diesem Thema „between“ in der Fotografie. Die Entscheidung ist für das auf seine Sony A7 adaptierte Diaobjektiv „Zett, 90mm, 2,8“ gefallen: keine Blendenfunktion, keine Tiefenschärfe, aber ein brillantes Bild. Damit wird fotografiert. Weiterhin gilt: kein Stativ, kein Kunstlicht. Und die Bühne für sein Vorhaben hat er auch gefunden, mit passendem Hintergrund.
Die Auswahl der Gegenstände, die fotografiert werden könnten, bereitet auch keine Probleme, denn in seinem Atelier finden sich überall Objekte, die sich eignen. Die Auswahl der Gegenstände nach dem Prinzip von „Call and Response“, von Vorgängerbild und Nachfolger, funktioniert ebenfalls.



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