Schlagwort: artwork

  • Der Zwickel ist Dada …

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    „Der Zwickel ist Dada. Das Zwickelbüro wird am Wochenende öffnen. Der Zwickel als heimlicher Begleiter. Zwickel bleibt Zwickel! Dann zwickelt mal schön!“

    Alles so Sätze, die im Zusammenhang mit dem „Zwickelprojekt“ von Antje und Juergen in der Vergangenheit gefallen sind. Hier könnt ihr noch einmal schauen: >>> [ … ] <<<

    Und jetzt wollen sie es wieder tun. Juergen hat mich darüber informiert, dass Antje, Martina und Elke am kommenden Wochenende dem Karneval entfliehen und sich bei Jürgen in die Arme des Zwickels stürzen werden. Und der reinigt schon mal fleißig das Atelier, räumt auf und hat die Verfügbarkeit der Räume in der Ateliergemeinschaft geklärt. Es darf und kann also gezwickelt werden. Einen kleinen Plan hat er sich auch schon zurechtgelegt. Aber davon später.

    Buchalov

  • Die Papierobjekte

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    Geht man jeden Tag ins Atelier, greift auch die Gewöhnung. Oder so ähnlich.

    Juergen und ich haben jetzt fast zwei Wochen „Zelle k5“ nicht betreten, weil wir in Viersen bei Dagmar Reichel im Rahmen der „XYZ-Woche“ ( >>> [ …] <<< )gedruckt und geschnitten haben. Und schon ist es vorbei mit der Gewöhnung, wenn man zurückkommt.

    Was ist uns aufgefallen, als wir nun wieder im alten Atelier waren? Tja einmal die Athmosphäre der Ruhe, die Möglichkeit zur Abwicklung der gewohnten Abläufe und das Wissen um das Vorhandensein bestimmter Materialien an den üblichen Stellen. Gewöhnung eben!

    Und da sind noch die Papierobjekte! Sie fallen ins Auge, wenn man das Atelier betritt – schon auf dem Flur. Die Gäste, die Juergen so im Laufe der Zeit besucht haben, gaben den einzelnen Objekten Namen. Glücklich ist Juergen darüber nicht unbedingt, so jedenfalls meinte er, aber so ist es eben. Also hier eine kleine Auswahl:

    Das Ofenrohr: ODSW8822 (1)

    Die Rakete: BTWU6496

    Die Kabeltrommel:PPOW4686

    Die Haube:

    Die Halskrause: ESYP1238

    Die Türme:

    Die Zwickel:

    Buchalov

  • Der Weg des Feuervogels

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    Zuerst war da der Rainbird 26B, ein Stück Metall, Teil einer Sprengleranlage der „Mas Miro“, gefunden vor dem Atelier von Miro in Montroig del Camp, auf dem Acker.

    Dann kam der Feuervogel von Max Ernst, gedacht als Mahnmal gegen den Faschismus, gefunden als Hologramm auf der letzten Bienale in Venedig.

    Und schon war er bei Grieshabers Feuervogel als Teil des Bühnenbildes des gleichnamigen Ballets mit der Musik von Strawinsky.

    Von da ging es zum Firebird, dem Automodell, gefunden bei der Google – Recherche.

    Schließlich fand Juergen ein Stück Restepapier mit dem Motiv einer Möwe in seinem Papierfundus, der Buntstift kam zum Einsatz, und sie wurde erst einmal zum vorläufigen Feuervogel und landete an Juergens Wand.

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    Aber dann kombinierte er zwei Zeichnungen des „Rainbirds26B“ mit einem Schmetterling. Und das ist jetzt sein endgültiges Motiv und ist zum Holzschnitt geworden. Dieser Feuervogel, so Juergen, erinnert zwar nur entfernt an einen Vogel und kommt noch sehr steif daher. Da muss also noch etwas passieren.

    Irre, wie sich eins aus dem anderen ergibt- wenn man wachsam ist und auf die Dinge, die einen umgeben, achtet. Juergen meint, dass er damit Teil von etwas Ganzem sei.  So, wie wir es alle sind und bleiben werden.

    Ich bin gespannt, wer sich für die Version von Jürgen interessieren wird. Und was es dazu zu sagen gibt.

    Buchalov