Und damit schließen wir das Jahr 2018 ab, Juergen und ich. Mit der Wand. In seinem Atelier. Vor der wir momentan stehen und glauben, dass dies als Jahresabschlussergebnis ganz passabel ist. Wie so vieles andere in 2018. Wir sind sehr zufrieden.
„Tja“, so Juergen zu sich selbst. Er merke schon, dass die selbst auferlegte Klausurwoche im Atelier Wirkung zeige. Er arbeite seit Montag kontinuierlich jeden Tag und fühle sich gut. Heute hätten am Anfang des Tages wieder zeichnerische Skizzen gestanden und danach habe er das Linolium für den nächsten Druck der Edition geschnitten. Perfekt!
Ein Gedanke allerdings sei ihm heute nicht aus dem Kopf gegangen: Kann man nicht eine solche zeichnerische Arbeit auch auf der Plattform „Instagram“ mit anderen realisieren, gemeinsam, als Projekt?
Zuerst habe er mal wieder eine Zeichnung gesetzt. Heute im Atelier. So Juergen.Danach habe er an einigen Hintergründen fuer die „Linolschnittedition BFT“ gearbeitet.Das, was in den letzten Tagen entstanden sei, habe er nun an seine Wand gebracht. Überhaupt die Wand: sie sei in den letzten Wochen zu seinem roten Faden geworden, denn dort lasse sich schön alles das, was entstehe und bedeutsam sein anbringen und zu einem Ganzen zusammenfügen. Rhizomartig halt!
Und dann sei „Rudolf der Bildhauer“ vorbeigekommen und man habe gemeinsam eine der wichtigsten künstlerischen Aktivitäten abgewickelt: reden und Kaffee trinken.