Die Papierobjekte

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Geht man jeden Tag ins Atelier, greift auch die Gewöhnung. Oder so ähnlich.

Juergen und ich haben jetzt fast zwei Wochen „Zelle k5“ nicht betreten, weil wir in Viersen bei Dagmar Reichel im Rahmen der „XYZ-Woche“ ( >>> [ …] <<< )gedruckt und geschnitten haben. Und schon ist es vorbei mit der Gewöhnung, wenn man zurückkommt.

Was ist uns aufgefallen, als wir nun wieder im alten Atelier waren? Tja einmal die Athmosphäre der Ruhe, die Möglichkeit zur Abwicklung der gewohnten Abläufe und das Wissen um das Vorhandensein bestimmter Materialien an den üblichen Stellen. Gewöhnung eben!

Und da sind noch die Papierobjekte! Sie fallen ins Auge, wenn man das Atelier betritt – schon auf dem Flur. Die Gäste, die Juergen so im Laufe der Zeit besucht haben, gaben den einzelnen Objekten Namen. Glücklich ist Juergen darüber nicht unbedingt, so jedenfalls meinte er, aber so ist es eben. Also hier eine kleine Auswahl:

Das Ofenrohr: ODSW8822 (1)

Die Rakete: BTWU6496

Die Kabeltrommel:PPOW4686

Die Haube:

Die Halskrause: ESYP1238

Die Türme:

Die Zwickel:

Buchalov

Draht und Plastikfolien

Heute haben Juergen und ich Sigrid Neuwinger besucht. In Moers. Das ist ja hier bei uns um die Ecke. Erst waren wir bei ihr zuhause, der Kaffee war lecker, danach ging es in ihr Atelier. Reden und schauen und wieder reden und wieder schauen und und und. Die alte Vertrautheit stellte sich Nullkommanix ein. Sigrid arbeitet Skulpturen mit Draht und Plastikfolien.

Bevor ich die Bilder sprechen lasse hier als Ergänzung so ein paar Wortfetzen, die uns in Erinnerung geblieben sind:

absichtsloses Arbeiten – der Prozess als zentrales künstlerisches Anliegen – kein themenorientiertes Arbeiten, sondern Materialbezogenheit und Materialwirkung als Arbeitsmittelpunkt – das Buch als Skulptur – neue bildhauerische Formen – das Thema Haut – Vernetzung.

Buchalov