Schlagwort: Blog

  • Mirolandwirkung

    HipstamaticPhoto-547206260.977321
    Artelier Miro auf der Mas Miro

    Ich habe ihn gefragt, ob denn die Tatsache, dass er sich in Miroland bewegt, dass die „Mas Miro“ einen Katzensprung von seinem Wohnmobil entfernt liegt, dass die vorhandene nicht vorhandene Anwesenheit von Miro gegeben ist, ich habe ihn gefragt, ob ihn das beeinflusse, ob das Wirkung habe. Er meinte etwas, in Stichworten:

    Miros Bilder angeschaut, jede Menge davon, und nichts ist passiert, dass direkt gewirkt hätte.

    Die „Mas Miro“ besucht, mehrmals, und vieles wirkte aus der Zeit gefallen.

    Alles habe seine Zeit. Alle Kunst habe ihre Zeit. Auch die von Miro.

    Über den Surrealismus einiges nachgelesen. Und wahrgenommen, und versucht, einzuordnen.

    Fundstücke vor Ort gesammelt und zeichnerisch als OrtsMarken verwendet.

    Die Atmosphäre  wirken lassen und sich inspiriert gefühlt.

    Die Farbe Schwarz sei irgendwie wichtig geworden.

    Eine touristische Vermarktung Miros: nicht erkennbar.

    (Die Bilder sind als Besucher im Atelier von Miro 2018 entstanden)

    Buchalov

  • Fineliner, Buntstift, Tusche

    IMG_9564

    Fineliner, Buntstift und Tusche, das sind die zentralen Werkzeuge mit denen Juergen unterwegs in seinem „mobilen Atelier“ arbeitet. Dazu zählt aber sicher auch sein iPhone und die Möglichkeiten der Fotografie und der Bildbearbeitung.

    Hinzu kommt der Gedanke vom ungezügelten Wachsen der kreativen Dinge. Vom Rhizom eben! Und dieser Gedanke wirkt ständig und treibt voran.

    In der Kombination versucht er mit diesem Werkzeug kreativ zu sein und dem Ausdruck zu verleihen, das ihn beschäftigt.

    Das ist mir aufgefallen.

    Buchalov

  • Interview

    IMG_9412

    Ich habe mit Juergen ein Interview geführt. Hier in Montroig hatten wir dazu die nötige Ruhe und das richtige Ambiente. Ich gab ihm Stichworte, er gab Antworten.

    Leuchtürme? Felix Droese, William Kentridge, HAP Grieshaber und  alle die viele Dinge auf dem Weg nach Irgendwo.

    Der Anfang? Die Zeichnungen mit Pauspapier unterm Küchentisch im Elternhaus der Fünfziger Jahre

    Das Ende? Welches Ende?

    Warum Kunst? Was sonst? Wenn man Antworten will, wenn man begreifen will, dann bleibt einem nur dieser Weg.

    Wie? Das Rhizom füttern und die Methode festlegen und das Prozesshafte aushalten, auf den Zufall warten und Trial and Error.

    Warum so? Weil ich nur das kann. Und weil es so in den Genen liegt. Und weil die Prägung in der Kinderzeit halt so war.

    Was geht gar nicht? Eigentlich geht alles.

    Widerlich? Das Enge, das Geschlossene, das Ausgrenzende, das Inhumane.

    Toll? Das Internet und seine Freiheiten.

    Niederlagen? Viele, sehr viele, und ständig. Und Rückschläge. Und wenn schon!

    Highligts? Wenn es noch Tage später trägt.

    Buchalov