
Vom Wohnmobil geht er zum Strand, setzt sich hin, schaut aufs Meer und taucht ein ins Rauschen der Wellen. Er, das ist Juergen.


Es beruhige ihn. Er tauche ab. Was will man mehr, denke ich immer und gehe mit ihm dorthin.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Vom Wohnmobil geht er zum Strand, setzt sich hin, schaut aufs Meer und taucht ein ins Rauschen der Wellen. Er, das ist Juergen.


Es beruhige ihn. Er tauche ab. Was will man mehr, denke ich immer und gehe mit ihm dorthin.
Buchalov

In einer großen, leeren Joghurtdose sammelt Juergen die Strandstuecke, die man ihm bringt oder die er selbst findet. Und dann greift er hinein, fischt ein Stück heraus, der Zufall regiert, und er zeichnet.





So entsteht jeden Tag mindestens eine Zeichnung, oft mehr. Sie kreisen stets um diese kleinen Objekte, aber es gibt Abweichungen und wenn Juergen die erkennt, ergeben sich zeichnerische Seitenarme, die irgendwo hinführen. Einiges verfolgt er dann weiter. So die Türme oder Gesichter.


Aber zu den OrtsMarken und diesem „Getier“ kehrt er immer wieder zurueck.
Buchalov

Sie bringen ihm wieder Stücke, wie im letzten Jahr: Steine. Muscheln. Plastikteile. Und daraus wird momentan gezeichnetes Meeresgetier, oder Ähnliches. Ab und an ist auch eine OrtsMarke dabei.
Sie, das sind einige von den Frauen, die Juergen beim Spülen trifft, beim Plausch auf dem Weg oder am Strand oder die sehen, dass er unentwegt in sein Skizzenbuch zeichnet. Und die wissen, weil man sich das erzählt, und weil sie es sehen, dass er so etwas sucht und sammelt.




Und weil hier am Strand viel herumspaziert wird, rauf und runter, bringen Sie die Fundstücke zu ihm. Juergen freut sich jedes Mal.
Die Männer scheint das alles nicht zu interessieren.
Buchalov