Das Rauschen

Vom Wohnmobil geht er zum Strand, setzt sich hin, schaut aufs Meer und taucht ein ins Rauschen der Wellen. Er, das ist Juergen.

Es beruhige ihn. Er tauche ab. Was will man mehr, denke ich immer und gehe mit ihm dorthin.

Buchalov

16 Gedanken zu „Das Rauschen

  1. Ich saß einmal einen ganzen Tag lang am Strand/Pazifik. Ich kann mich nicht mehr erinnern, was ich dort den ganzen Tag machte. Ich hab nur geschaut 😊 mehr nicht und auch nicht weniger. Liebe Grüße

      • Ich träume oft vom Auswandern, ans andere Ende der Welt, NZ. Viel Natur und wenig Nachrichten. Als damals ein Baum umkippte, war das die Tagesmeldung. Heute ist der Wunsch übergroß und gerne säße ich jetzt dort und lauschte den Wellen, die mein Herz beruhigen würden. Es schlägt mir heute aus dem Hals.

      • Vielleicht genügt es ja auch, einfach mal so fuer einen begrenzten Zeitraum an dieses Ende der Welt zu fahren. Dein Herz wird es Dir sicher danken. Liebe Grüße

  2. Ich kann dem Geräusch der Brandung maximal eine halbe Stunde zuhören, danach fängt es an – für meine empfindlichen Ohren – in nervigen Krach umzuschlagen.

    Wir in Saarbrücken leiden ja seit Jahrzehnten unter dem Rauschen & Brausen unserer Stadtautobahn, die, parallel zur Saar, unsere Stadt durchschneidet. Ich höre da für mich, was die Art des Geräusches betrifft, kaum einen Unterschied zur Brandung. Beides nervt mich.

    Nunja, der Ausblick auf ein Meer ist in der Tat ein anderer als der Anblick einer Stadtautobahn. Aber die Flut der Autos ebbt, je nach Tages- oder Nachtzeit, ab oder an. Um mal im Bild zu bleiben. Der Lärm bleibt sich gleich.

    Einmal im Leben würde ich gerne, fernab jeglicher Zivilisation & fernab jeden Geräuschs, für ein paar Tage in einer Wüste verbringen. Noch lieber allerdings ein paar Tage im Weltall. Da soll es ja wirklich absolut still sein. In der Wüste bläst wahrscheinlich irgendein Wind & läst Sandkörner rieseln & sich aneinander reiben & schaben. Oder Tiere krabbeln durch die Gegend & machen andere Geräusche. Zirpen oder pfeifen.

    Wir wohnten jahrelang auf dem Land. Vogelgezwitschere am Morgen hat mich, je nach Jahreszeit auch immer aus dem Schlaf gerissen (ich mag Vögel, wenn sie zwitschern, aber am frühen Morgen schlägt auch munteres Geträllere für mich sehr schnell in Lärm um).

    Seit Jahren sind übrigens Ohrenstöpsel, nebst Bleistift & Skizzenbuch, meine ständigen Begleiter. Wenn’s mir zu laut wird, stecke ich mir die in die Ohren. Beim Autofahren, oft in der Nacht (z. B. wegen der Vögel) oder am Strand, wenn ich mit meiner Familie den Urlaub irgendwo am Meer verbringe. Der Anblick des Meeres mit gedämpfter Brandung beruhigt mich nämlich auch. Meer als jede Autoflut.

    Wahrscheinlich bin ich kein Romantiker.

    • Hallo Juergen!
      Perfekt! Das hört sich gut an. Da wollte ich auch immer mal hin.
      Und über den Elbtunnel möchte ich nicht reden: ein Ärgernis, das ich dieses Jahr auf der Rückfahrt schon erleiden musste.
      Liebe Grüße

  3. Ach herrlich, wir wohnen zwar direkt am Meer, aber solche Poesie lässt es einen doch noch mal mehr schätzen! Danke und salzige Grüße aus Nova Scotia von ehemaligen Hamburgern/Schleswig-Holsteinern

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