Susanne Haunund Jürgen schicken sich in unregelmässigen Abständen Satzfetzen zu, die der andere literarisch und visuell ergänzen darf. Auf Instagram kann man die Ergebnisse sehen: https://www.instagram.com/projektohnenamen/.
Diesmal lautetet der Satz von Susanne: „Es gibt viele offene inspirierende Türen …“ Dieser Halbsatz ist ein guter Halbsatz, denn er sagt viel aus über die Art und Weise wie Susanne und Jürgen ihre Kunst realisieren: möglichst offen im Denken, neugierig auf das, was da komme könnte und stets auf der Suche nach weiteren Impulsen, die helfen zu verstehen, was mit einem so geschieht.
Bei der Gestaltung der obigen Collage war wieder mal stark der Zufall am Werk: ein leeres Deckblatt lag herum, ebenso wie eine kleine Zeichnung und einiges an buntem Prospektpapier. Im Kopf geisterte Klee umher ( s. hier: >>> ) und das Schneiden und kleben ergab sich fast von selbst.
Und so lautet jetzt der gesamte Satz nun: S: „Es gibt viele offene inspirierende Türen … J: … und ich nehme die mit dem Netz, denn das hat etwas mit verbunden sein zu tun.“
Jürgen schickt Susanne nun folgenden Halbsatz: #92: „Ich weiß, das es da einen Punkt gibt…“
„Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren das gemeinsame Fotoprojekt „pingpongpeng“ mit dem gleichen Fotoequipment: man führt das Bild des Vorgängers fort – inhaltlich, formal oder motivisch. Buchalov reagiert nun auf das hundertste Foto des Löwen innerhalb des Projekts. Hier gehts zur Seite “ des Löwen“: >>>>
Buchalov schreibt zu seinem Foto: „Der Löwe lieferte das Stichwort zu meinem Nachfolgebild in seinem letzten Beitrag: Selbstportrait. Ich hätte das Stativ benutzen können. Wollte ich aber nicht. Einen Spiegel schon. In der Hoffnung auf Reflexe, die die Dreiecksblende zeigen sollte. Das aber hat nicht funktioniert. Ein Selbstportrait finde ich schwierig. Denn was soll man von sich zeigen, mit welcher Wirkung bzw. Absicht. Wenn man einen Teil von sich zeigt, läßt das Schlüsse auf die gesamte Person zu? Parts pro toto? Oder exemplarisches Prinzip. Schwierig, schwierig. Ich habe mich entschlossen meine Augen zu fotografieren, denn sie sind momentan deutlicher Ausdruck meines Seelenlebens und zeigen wie es mir insgesamt geht. Ich habe die Dreiecksblende verwendet und versucht, die Unschärfe zu vermeiden. Aber wie so oft klafft zwischen Anspruch und Ergebnis eine Lücke.“
Pingpongpeng #101
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter und einer Dreiecksblende
Buchalov“ und „der Löwe“ realisieren das gemeinsame Fotoprojekt „pingpongpeng“ mit dem gleichen Fotoequipment: man führt das Bild des Vorgängers fort – inhaltlich, formal oder motivisch. Buchalov und der Löwe veröffentlichen gemeinsam den hundertsten Beitrag innerhalb des Projektes. Diesmal musste der Löwe auf sein eigens Foto antworten.
pingpongpeng #100pingpongpeng #99
Der Löwe schreibt zu seinem Foto: “ … sauberle … würde der Schwabe sagen … das nennt man ein Eigentor … jetzt muss der Löwe auf sein eigenes Bild antworten … und auf sein eigenes Gesülze … was solls … Augen zu und durch … was ist nur der Anknüpfungspunkt … schweres Löwendenkfabrikfieber … also gemeinsam wären da … die Sony NEX 5 … das Objektiv und die Dreifachschlitzaufsteckblende … das Vorgabebild ist vom Löwen … das sind ja schon mal vier Gemeinsamkeiten … das reicht theoretisch … Theorie ist trocken … Praxis ist lustiger … wie wäre es, einfach des Löwens Wesen als Motiv zu wählen … da muss der Löwe nicht so viel nachdenken … er experimentiert gerne … seine Bilder sind unscharf … sie sind verrauscht … er lässt sich nicht gerne fotografieren … Motive entstehen aus dem Bauch … die Bilder sind inperfekt … irgend etwas ragt immer ins Motiv hinein … meistens Grashalme und so Zeugs … er liebt Neuwortkreationen … die Blogbesucher wollen endlich mal ein Bild vom Löwen haben … Gedankensprünge sind auch seine Stärke … und vor allem, er hat Selbsthumor … er kann sich mit den Hinterpfoten selbst auf die Vorderpfoten nehmen … bei den Menschen sagt man dazu … sich selber auf den Arm nehmen … oder so ähnlich … in PPP#100 ist von allem etwas enthalten … Happy Penging den Besuchern … und der Löwe seifenblast sich nun pongig … über den genialen pingigen Löweneinfall … puh, was für ein Löwenselbstlobduft … zum Glück muss man in der Savanne keine Fenster aufmachen … wie praktisch …Das Bildmotto lautet daher: „Das dreifachgeschlitzblendete Eisseifenblasenlöwenselbstportrait““
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv:Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Dreifachaufsteckschlitzblende