„Hoogen Dyck notes“ | erste Fotos, die beim Skizzieren helfen.

Das Zeichnen vor Ort soll ja die direkteste Art der Auseinandersetzung sein mit dem, was einen da so fasziniert. So sagen und schreiben einige. Das Zeichnen auf der Grundlage von Photos dagegen scheint bisweilen verpönt.

Jürgen zeichnet eigentlich immer von Photos ab, wissend, dass natürlich das Photo schon einen ersten Filterungsprozess durchlaufen hat. Jürgen ist das gleichgültig, denn das Photo wird er nicht Eins zu Eins abbilden, sondern das Photo dienst als Inspiration und grobe Orientierung. Es ist das, was er beim Zeichnen als Anstoß benötigt. Weil seine zeichnerischen Fähigkeiten begrenzt sind – er behauptet sogar immer, er können nicht zeichnen – flüchtet er sich gerne in das freie Zeichnen, die grobe Abbildung, dass Rudimentäre, Grobe, nicht in die unbedingt realistische Wiedergabe.

Die jetzt hier gezeigten Fotos bilden Eindrücke vom „Hoogen Dyck“ und seiner Umgebung ab, und dienen ihm als Vorlage für die ersten zeichnerischen Aktivitäten zum Thema. Sie sind ein Einstieg.

Buchalov

Zeichnen nach Photos

Juergen gehört nicht zu denen, die in der freien Natur oder dort, wo er unterwegs ist, sein Skizzenbuch zückt und zeichnet. Gelegentlich kommt das auch vor, sicherlich, aber es ist nicht die Regel, eher die Ausnahme.

Nein, Jürgen fotografiert und dokumentiert. Mit dem Smartphone. Schnell und zügig. Teilweise verhuscht. Flüchtig. Er will beim Fotografieren für seine Umgebung eigentlich unscheinbar sein.

Und manche der Bilder werden dann zur Basis seiner Zeichnungen. Aber nicht mit der Absicht einer originalen Wiedergabe, dafür ist ja das Foto da, nein als Basis von freien Zeichnungen. Die Anderen, oder viele davon, wandern in seine thematisch geordnete Materialkiste und warten dort – wahrscheinlich auf bessere Zeiten, oder auf die Zeiten, wenn sie benötigt werden.

Das ist seine Methode.

Buchalov