Juergen war heute, als ich ihn besuchte, der Meinung, dass das Dekorative in den Arbeiten der Ateliergemeinschaft und auch bei ihm ein ständiges Thema sei.
An seinen Druckstöcken sei ihm das Problem mal wieder deutlich geworden. Die Druckstöcke seien nun mal Druckstöcke, und wenn er sie abschließend zu Wandobjekten mache, erhielten sie eine neue Funktion, würden thematisch neu gefüllt, was nicht immer einfach sei, durch Übermalung würden die Druckspuren zum Teil beseitigt und sie würden halt „schön“.
Aber das wolle er eigentlich nicht. Und er stehe dann immer vor dem Problem, die Wandobjekte mit einem Gehalt aufgepumpt zu haben und gleichzeitig die Ästhetik des Dekorativen brechen zu wollen oder zu müssen, weil er es eben nicht schön haben wolle.
Was ist eigentlich „schön und dekorativ“, habe ich gefragt.
Buchalov
For my english readers:
When I visited him today, Juergen guessed, that the decorative work was a constant theme in the studio community and even with him. It was becoming clear to him by doing his own woodcuts.



