„Wo kann man Wachstum sehen und finden und beobachten?“ So lautete die eine der selbstgestellten Fragen an Jürgen in diesem Projekt “to grow”. „Nimm die Kamera und streife für genau eine halbe Stunde im Gebäude umher, finde Wachstumsstellen, markiere sie mit Papiermarkern und fotografiere Sie.“ Und das war der daraus abgeleitete Arbeitsaufrag, ebenfalls an sich selbst gestellt, den es zu erledigen galt.
Das erste Herumstreifen fand im Gebäude der Ateliergemeinschaft hier in Geldern statt. Da gibt es einen langen Flur, der in einen anderen Gebäudeteil führt. Und hier wächst der Verfall.
Diese Arbeiten hier sind schon vor Monaten (und in den letzten Tagen) entstanden als das Thema „to grow“ so langsam am Horizont auftauchte. Sagt Jürgen. Sehr übermächtig war damals die Frage, welche Möglichkeiten der Darstellung der Messung von Wachstum es geben könnte.
Der Löwe und Buchalov realisieren ein gemeinsames Fotoprojekt – beide mit dem gleichen Equipment. Der eine führt das Bild des anderen fort.
Des Löwe schreibt zu seinem Foto: „Erst auf den zweiten Blick hat der Löwe die Gitarre entdeckt … die Farben sind schon mal nicht trübe … eher herbstlich angehaucht … passend zur Jahreszeit … ahh Buchalov ist auch Musiker … interessant was man nicht alles beim Bloggen so erfährt … damit war das Thema vorgegeben … Musik … eigentlich wollte der Löwe Noten fotografieren … aber oh Schreck … Tochter hat die Noten mit in die neue Wohnung genommen … nur noch das Klavier steht vor Ort … dann halt anstatt der Noten … die Klimpertasten … damit es auch schön auf dem Bild dreiklingt … hat der Löwe die Dreichfach-Aufsteckschlitzblende verwendet …Das Bildmotto lautet daher: “musikalischer Dreiklang dreifach geschlitzblendet“.
Kamera: Sony NEX 5 Objektiv: Heidosmat f2.8 85mm MC adaptiert mit einem 3D-Druck M42-Selbstbauadapter mit Dreifach-Aufsteckschlitzblende