Die „Parzelle 268“, auf der Juergen momentanen im Wohnmobil lebt, und deren Untersuchung ist sein aktuelles Thema: Projekt „Parzelle 268 again and again“. Diesmal lautet die Frage: Gibt es auf dem Campingplatz ein Netz an Parzellen und Wegen?
Und die Handlungsanweisung dazu lautet: Zeichne, wenn ja, dieses Netz an Wegen und Parzellen frei aus dem Kopf.
Dies ist ein Beitrag für Myriades aktuelle Impulswerkstatt und das „Bild zwei.“ Hier der Link: >>>>.
Für mich stellen sich Fragen zur Fotografie, wenn ich die junge Frau auf dem Bild sehe. Und Fragen können auch schon indirekt Antworten beinhalten – wenn man denn genau hinhört und sich auf fragenorientierte Antworten einläßt:
Da ist der Blickwinkel: warum hockt die Fotografierende auf dem Boden? Wäre der Vorgang auch stehend oder im Überflug möglich? Es muss doch einen Grund für diese Postion geben.
Ist Fotografieren nur abbilden? Festhalten? Für die Zukunft bewahren?
Worin besteht im Kern das kreative Potenzial des Fotografierens?
Und welche Bedeutung hat die technische Seite?
Was macht der Vorgang des Fotografierens mit dem Fotografierenden selbst?
Was bewegt wohl die, die dem Vorgang zuschauen und ihm folgen?
Wie nähert man sich als Fotografierender eigentlich dem Motiv an: von innen, von außen, schrittweise, distanziert, nahe, planend, spontan …?
Und danach: was geschieht denn eigentlich nach Fertigstellung mit dem Foto? Welche Verwendung findet es?