aus dem Tal des Gekritzels, Teil 2

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Im Atelier liege so viel an Skizzen und Gekritzel herum, dass er sich entschlossen mal genauer zu schauen. „Der Baumwürger“ und „die Strahlenmadonna“ hätten ihn angesprungen. Meinte Juergen.

Und jetzt steige er aus dem Tal des Gekritzels hinauf – zu was auch immer.

Buchalov

und es kommt wie es kommt

Und es kommt eben wie es kommt. Juergen ist diesmal, und das wird ihn wohl noch einige Zeit beschäftigen, ein dreitägiger Krankenhausaufenthalt dazwischen gekommen. Er versucht zu verstehen und nach vorne zu schauen. Zeichnen bzw. kritzeln helfen dabei. Und Geduld ist angesagt. Die Chancen stehen gut – Gott sei dank!

Buchalov

Ort, Platz, Stelle

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Juergen kritzelt ja immer auf irgendwelchem herumliegenden Papier herum und nun hat er mir ein abgerissenes Blatt zugesteckt. Es geht wohl ums Thema „Orte“ im Zusammenhang mit seinen OrtsMarken. Und darauf steht:

Der Ort, der Platz, die Stelle, sie haben stets ein individuelles Aussehen.

Und im Laufe des Tages ändert sich diese Physiognomie des Ortes, des Platzes, der Stelle.

Und sie erzählen Geschichten, diese Orte – wenn man sie lesen kann, denn sie haben jeder für sich eine individuelle Geschichte.

Zu den Orten, Stellen, Plätzen, die man besucht und sieht, entwickelt man eine Beziehung, mal mehr oder weniger intensiv und fortdauernd oder eben auch nicht.

Ein Ort mit seiner Bestückung, den OrtsMarken, verankert uns.

Wir gehen von Ort zu Ort, von Geschichte zu Geschichte, von A nach B. Wir gehen in der Zeit.

Der Name des Ortes ist wie ein Schlüssel: er öffnet die Kiste der Erinnerungen. Und diese Erinnerungen sind Marken.

Gibt es einen Ort ohne Bilder im Kopf?

Buchalov