Schlagwort: Kunst

  • Winterateliers „ArToll Kunstlabor“

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    Seit Anfang Dezember laufen wie jedes Jahr die Winterateliers des >>> „ArToll Kunstlabors“ <<< in Bedburg-Hau.

    Und am Sonntagnachmittag sind Juergen und ich dann zum Tag der offenen Tür hingefahren und haben uns angeschaut, was über Wochen so entstanden ist. Und haben den Kontakt gesucht. Und gequatscht. Und Musik gehört, bei einer Tasse schönen, schwarzen Kaffees.

    Auf der Rückfahrt meinte Juergen, dass man ja immer dass zuerst sehe, was einen selbst beschäftige, was einem im Moment gedanklich nahe sei. So auch heute. Und ins Auge gesprungen seien ihm die Leichtigkeit der Arbeiten, das Feine, das Filigrane. Für seinen Wunsch das Zweidimensionale seiner Holzschnitte und Scherenschnitte irgendwie aufzulösen, habe er daher auch Inspirationen erhalten. Was wolle man mehr.

    Hier das, was uns Beiden besonders nahe gewesen ist:

    Nicky Murphy

    NN

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    Rita Beckmann

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    Jacqueline Hanssen

    Marlies Lebesque

    Sigrid Neuwinger

    Buchalov

  • Tag 4

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    Heute möchte ich ein wenig von >>> Nanni Wagner <<< berichten und weniger von Juergen. Nanni arbeitete heute den vierten und letzten Tag mit Juergen gemeinsam in „Zelle k5“. Sie loten ja schon seit einigen Tagen aus, was das Reisen in 2017  mit ihnen gemacht hat und fragen sich, wie sie die Eindrücke und das Material, das sie mit nachhause gebracht haben, verarbeiten können.

    Nanni war im Spätsommer sechs Wochen lang auf Bali und ist dort mit ihrer Schwester umhergereist. Im Atelier hatte sie, was diese Fahrt anbelangte, zwei thematische Motive in den Mittelpunkt gestellt: einmal die Fische im Wasserbecken eines Kaiserlichen Parks und zum anderen zwei kleine Kapseln von Früchten, die sie stellvertretend für sich selbst und die Beziehung zu ihrer Schwester ausgewählt hatte. Das erste Arbeitsvorhaben sollte Gesehenes wiedergeben, das zweite Klarheit schaffen.

    Ich durfte mit dabei sein, als Nanni und Juergen heute ihre „Abschluss-tasse-kaffee“ tranken. Nanni war sehr zufrieden mit sich, ihrer Arbeit. Und mit Juergen – auch wenn sie mit ihren Arbeiten noch nicht ganz fertig geworden ist. Das wird wohl in den nächsten Tagen geschehen. Leider hatten sie ja beide nur vier Tage zur Verfügung.

    Und morgen wird aufgeräumt. Ich werde Juergen dabei helfen. Und später noch einiges von seinen Ergebnissen zeigen. So ganz fertig ist er allerdings auch noch nicht.

    Buchalov

     

  • Tag 3

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    Am Morgen meinte Juergen noch, dass er sehr gespannt sei, was heute geschehen werde. Er und Nanni arbeiten jetzt schon gemeinsam den dritten Tag in seiner >>> „Zelle k5“ <<<   an ihrem gemeinsamen Projekt. Gestern sei er ja gefragt worden, was er denn da mache. Tja, meinte er, heute haben er noch einmal die Scherenschnitte geprüft, geprüft, ob sie seinen eigenen Ansprüchen genügen. Keiner sei durchgefallen.

    Dann habe er die Scherenschnittschnippsel in eine große Tüte gepackt und sich gefragt, ob er die auch, so wie Susanne, zu Gerda nach Griechenland schicken solle. Einfach so, absichtslos. Er habe sich noch nicht getraut.

    Und dann habe er Origami – Schachteln gebastelt, große und kleine, eckige und runde. Solche Schachteln tanzen ihm schon seit geraumer Zeit im Kopf umher. Was die Fahrt letztes Jahr zu den verschiedenen Orten mit ihm gemacht habe, das solle da hinein. Irgendwie. Nanni habe ihm von Bali erzählt von den kleinen Opferschalen aus Papier und Blättern, die sie da gesehen hatte und die da überall an den Straßenrändern oder sogar  auf den Amaturenbrettern der Autos liegen, als Opfergabe. Das habe ihn inspiriert. Und dann sei das nun der Anfang einer geplanten großen OrtsMarke als RaumMarke gewesen, in seinem Atelierraum, als kleine Installation. Morgen arbeite er daran weiter.

    Buchalov