Buchalov
Schlagwort: Meer
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angeschwemmt
Wir schauten beide, Jürgen und ich, in den letzten Wochen oft aufs Meer und sahen dort am Strand dann irgendwann einen riesigen, schwarzen Holzbalken liegen. Die Wellen schaukelten ihn und her. Als wir Stunden später wieder zur Stelle am Strand kamen, war er verschwunden. Die Wellen hatten ihn wohl wieder mitgenommen.
Das war ein gutes Bild, fand ich, im übertragenen Sinne. Ich denke, so geht es uns Menschen immer: heute sind wir hier, morgen dort und übermorgen werden wir an einen anderen Strand geworfen werden. Angeschwemmt eben. Und bald wieder von den Wellen mitgenommen. Irgendwohin. In steter Bewegung. Auch geistig.
Buchalov
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täglich
Ich sitze neben Juergen, täglich, während er vor dem Wohnmobil an seinem Campingtisch zeichnet. Und ob dabei etwas Belangloses oder Bedeutsames zustandekommt, hängt vom Wind ab, der uns anweht. Weht er zu stark, geht nichts. Weht er gar nicht, fehlen die Ideen, die er ständig mit sich bringt. Der Wind ist der inspirative Geist des Ortes. So Juergen.
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