Oliva – Notes

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Zwei Monate sind schon eine lange Zeit. Deshalb muss gut überlegt sein, was man mitnimmt und wie man die Zeit kreativ nutzen will. Gepostet wird jedenfalls weniger – das steht fest. Aber eine Pause: nein, das auch nicht. Juergen fährt mal wieder nach Spanien, Ende August.

Diesmal nimmt er nur die Bleistifte, die Buntstifte, die Fineliner, den Aquarellkasten, diverse Papiere und Kleber mit. Das muss genügen. Alles in einer kleinen Kiste. Aus dem Vollen wird in Oliva nicht geschöpft. Und was in Akkrum/Friesland seinen Anfang nahm, soll, so die Überlegungen, in Oliva eine Fortführung finden: Zeichnungen, Fotos, Skizzen, Gekritzel, unter dem Arbeitstitel „Oliva – Nova -Nova-Notes“, Erkundung eines Ortes, auf Blättern, die als Abfall oder zweite Ware im Atelier herumflogen oder die ihm in Spanien über den Weg laufen werden.

Die „Akkrum – Notes“ sind mittlerweile in Buchform fertig. Hier ein paar Bilder: Akkrum>>> […] <<<

Buchalov

OrtsMarken von der letzten Fahrt

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Skizzenmässig sind sie erfasst. In Jürgens Skizzenbuch: die OrtsMarken der letzten Fahrt, die ich auch schon hier im Blog vor einiger Zeit gezeigt habe. Juergen hat mir das Skizzenbuch gegeben, und ich habe einiges abfotografiert, um es Euch hier erneut zu zeigen. Im Winter werden sie in Juergens Atelier in einer weiteren Bearbeitung eine Fortführung finden.

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Ort, Platz, Stelle

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Juergen kritzelt ja immer auf irgendwelchem herumliegenden Papier herum und nun hat er mir ein abgerissenes Blatt zugesteckt. Es geht wohl ums Thema „Orte“ im Zusammenhang mit seinen OrtsMarken. Und darauf steht:

Der Ort, der Platz, die Stelle, sie haben stets ein individuelles Aussehen.

Und im Laufe des Tages ändert sich diese Physiognomie des Ortes, des Platzes, der Stelle.

Und sie erzählen Geschichten, diese Orte – wenn man sie lesen kann, denn sie haben jeder für sich eine individuelle Geschichte.

Zu den Orten, Stellen, Plätzen, die man besucht und sieht, entwickelt man eine Beziehung, mal mehr oder weniger intensiv und fortdauernd oder eben auch nicht.

Ein Ort mit seiner Bestückung, den OrtsMarken, verankert uns.

Wir gehen von Ort zu Ort, von Geschichte zu Geschichte, von A nach B. Wir gehen in der Zeit.

Der Name des Ortes ist wie ein Schlüssel: er öffnet die Kiste der Erinnerungen. Und diese Erinnerungen sind Marken.

Gibt es einen Ort ohne Bilder im Kopf?

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