Schlagwort: Rhizom

  • Netze, die wuchern

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    Es geht Juergen mittlerweile um Netze, die sich über oder in Gegenstände oder Arrangements hineinbewegen. Sie wuchern. Rhizome wuchern auch. Und beides ist für ihn thematisch nahe beieinander. Und wichtig. So sagt er.

    Ich habe ihn gefragt, wohin es denn nun bei diesem Thema gehe.  Er wisse es nicht, sagte er. Er taste sich heraus. Er suche Netze. Er fotografiere Netze. Und er zeichne sie. Und er verbinde sie mit Gegenständen oder Dingen, die er interessant finde. Er fange sie mit den Netzen sozusagen ein. Er glaube mit Sicherheit, dass die Netze eine besondere Bedeutung hätten, doch welche, das sei noch zu klären. Manchmal denke er, dass dies vielleicht auch ein zu belangloses Thema sei. Aber dann spüre er, wie er sich festbeiße, und dann sei klar, dass es Bedeutung habe. Für ihn.

    Buchalov

  • Skizzen von Netzen

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    Da waren noch fünf Seiten in dem Skizzenbuch frei, in das Jürgen alles hineinzeichnet, was ihm so über den Weg läuft – der zeichnerische Mix halt. Und diese fünf Seiten hat Juergen jetzt mit Skizzen von Netzen gefüllt. Es sieht so aus, als wenn er danach ein eigenes Skizzenbuch zu diesem Thema anlegen werden wird.

    Dieses Motiv des Netzes ist nicht so einfach vom Himmel gefallen. Schon letztes Jahr hat Juergen mir hier in Montroig erste Tuscheskizzen gezeigt, die auf Fundstücken von kleinen Metallnetzen basierten. Bei vielen in letzter Zeit im Atelier entstandenen „OrtsMarken“ taucht es so massiv als Motiv auf, dass er sich ihm jetzt nicht mehr als eigenständigen Teil entziehen will.

    Und es gibt die Nähe zu seinem wichtigsten kreativen Baustein: dem Rhizom.

    Buchalov

  • BFT 2018: die Edition

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    BFT, das ist die Abkürzung für die „Buchalovs Freunde Tour“. Zur Fahrt im August eines jeden Jahres gab es auch für 2018 eine Edition. Sie ist nun nach Wochen fertig geworden, in einer Auflage von vier Exemplaren. Sie hat den Titel „BFT2018 remember“. Es habe  sich ganz schön gezogen, meinte Juergen. Und es sei 2019 geworden. Aber das sei diesmal den Inhalten zuzuschreiben. Es habe so vieles gegeben, das rückblickend von Interesse gewesen sei, das ihn bewegt habe und aufgefrischt werden musste. Drei Stationen habe er letztes Jahr angefahren: Heike in Paderborn, Ulli in Sallneck und Juergen in Zweibrücken. Und den Dreien werde er die Edition in den nächsten Tagen als kleines Dankeschön zusenden.

    Er wisse, dass diese Vorgehensweise – Fahren im August, Aufarbeitung im Winter – ihn dazu zwinge noch einmal aus der zeitlichen Distanz im Jetzt Rückblick zu halten. Er wolle das so. Und vertiefe dabei so vieles. Besonders die emotionale Verbundenheit und Vertrautheit mit seinen Gastgebern sei dieses Jahr so intensiv gewesen.

    Und an seiner Wand im Atelier hängen rhizomartig all die Ergebnisse seiner „rückwärtsgewandten Reise“, all die Ereignisse oder Eindrücke, die während der Fahrt dominant gewesen seien. Sie wurden im Laufe der Zeit rundgeschliffen und übrig bleibe wirklich nur das, was Bedeutsam gewesen sei. Und das habe dann seinen Weg in die Edition gefunden.

    Seine Planung für die Fahrt im nächsten Jahr hat er auch schon begonnen. Es werden zwei Fahrten werden, eine im Juni und eine im August. Im Juni wisse er noch nicht, wohin es gehen soll. Die Ostsee reize ihn. Im August fährt er in Richtung Berlin, zu Susanne Haun. Aber man müsse ja nicht auf direktem Wege dorthin fahren. Er würde schon gerne unterwegs Kontakte aus dem Netz und aus der Blogarbeit anfahren, die auf der Route liegen, oder nördlich und südlich davon. Wer ähnlich denke, den besuche er gerne, bitte melden.

    Buchalov