Schlagwort: Skulptur

  • to grow | work in progress | Gedanken zur Theorie des Wachstums | im Alten Wasserwerk | +4

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    „Alles, was sich nicht ändert, stirbt“. (alte Indianerweisheit)

    1. „Die Theorie des Wachsens bezieht sich auf die Vorstellung, dass Veränderung und Entwicklung ein natürlicher und unausweichlicher Teil des Lebens sind.
    2. Laut der Theorie des Wachsens ist Wachstum ein kontinuierlicher Prozess, der durch verschiedene Faktoren wie Erfahrungen, Lernen und Anpassung an neue Herausforderungen vorangetrieben wird.
    3. Diese Theorie betont, dass Menschen und Organisationen die Fähigkeit haben, sich anzupassen und zu wachsen, um mit Veränderungen in ihrer Umwelt umzugehen.
    4. Die Theorie des Wachsens legt nahe, dass Wachstum nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ erfolgen kann, indem neue Fähigkeiten, Einsichten und Perspektiven entwickelt werden.
    5. Sie betont auch die Bedeutung von Resilienz und Flexibilität, um sich auf Veränderungen einzustellen und sich weiterzuentwickeln.
    6. Die Theorie des Wachsens geht davon aus, dass Wachstum oft mit Herausforderungen und Schwierigkeiten einhergeht, die jedoch als Chancen für persönliches oder organisatorisches Wachstum betrachtet werden können.
    7. In dieser Theorie wird das Wachsen als ein lebenslanger Prozess gesehen, der es ermöglicht, Potenziale zu entfalten, neue Ziele zu setzen und ein sinnvolles Leben zu führen.“

    Buchalov

  • Die Papierobjekte

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    Geht man jeden Tag ins Atelier, greift auch die Gewöhnung. Oder so ähnlich.

    Juergen und ich haben jetzt fast zwei Wochen „Zelle k5“ nicht betreten, weil wir in Viersen bei Dagmar Reichel im Rahmen der „XYZ-Woche“ ( >>> [ …] <<< )gedruckt und geschnitten haben. Und schon ist es vorbei mit der Gewöhnung, wenn man zurückkommt.

    Was ist uns aufgefallen, als wir nun wieder im alten Atelier waren? Tja einmal die Athmosphäre der Ruhe, die Möglichkeit zur Abwicklung der gewohnten Abläufe und das Wissen um das Vorhandensein bestimmter Materialien an den üblichen Stellen. Gewöhnung eben!

    Und da sind noch die Papierobjekte! Sie fallen ins Auge, wenn man das Atelier betritt – schon auf dem Flur. Die Gäste, die Juergen so im Laufe der Zeit besucht haben, gaben den einzelnen Objekten Namen. Glücklich ist Juergen darüber nicht unbedingt, so jedenfalls meinte er, aber so ist es eben. Also hier eine kleine Auswahl:

    Das Ofenrohr: ODSW8822 (1)

    Die Rakete: BTWU6496

    Die Kabeltrommel:PPOW4686

    Die Haube:

    Die Halskrause: ESYP1238

    Die Türme:

    Die Zwickel:

    Buchalov

  • Im Zwickelbüro: Tag 2

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    Ein Teil der Zeichnungen und ein Collageversuch von Jürgen gestern bedurften gewisser Entscheidungen, denn dem zweiten Blick einen Tag später hielten sie nicht stand. Im Mülleimer sollten sie aber auch nicht landen. Jürgen hat sie für eine kleine und wilde Papierskulptur genutzt. Er hatte mächtig Gefallen am Ergebnis.

    Antje als Ideengeberin des Projektes „Zwickelbüro“ brachte eine Vielzahl von Skizzen zu Zwickelformen mit – eine nächtliche  Fleißarbeit, wie sie sagte, und eine notwendige. Und Sie Beide, Antje und Juergen, haben sich dann auf das Material „gestürzt“ und es als Basis für die Klärung der Frage genutzt, was denn nun ein Zwickel sei. Hier ein paar von Antjes Ergebnissen:

    Ich habe mit Rita, der Dritten im Bunde, kurz geredet  und erfahren, dass für sie der im menschlichen Gehirn „Cuneus“ genannte keilförmige Teil der Ausgangspunkt für zeichnerische Versuche mit der Form des Gehirn und einer Walnuss waren. Und daran will sie weiterarbeiten, Schichten aufeinanderfügen.

    Was ein Stift kann, das leistet Tobias mit dem Cuttermesser. Scharfe Linien werden gezogen, Flächen freigeschnitten und mit Farbe versehen. Er experimentiere, sagte er.

    Die Frage nach einer möglichen Methode oder der Methode überhaupt, damit Ergebnisse in einem solchen offenen kreativen Prozess auf der Basis dieser Verfahrensvorgaben erzeugt werden können, war gestern schon ein Thema und heute wieder. „Abwickeln“ oder „abrollen“ sei so etwas, meinte Jürgen. Natürlich könne man einen kreativen Prozess offen gestalten und auf die Eingebung, den „Kuss der Muse“, die Routine oder den Zufall vertrauen. Juergen hält aber viel von kreativen Prozessen in denen Transparenz über die vorher festgelegte Vorgehensweise erzeugt wird. Und Dinge im abgewickelten Zustand oder als Ergebnis deiner Abrollung von Ihnen festzuhalten, sei so eine Methode.

    Buchalov