Juergen kann ohne die kleinen Blankbooks nicht sein. Ständig landen auf den Seiten mit Hilfe eines Fineliners kleine Skizzen. Das seien kleine Gedankenfetzen, die eine Form bekämmen, sagt er.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Jürgens Rechner hat seinen Geist aufgegeben – schon seit Tagen. Und nun ist er notgedrungen im Atelier in seine Skizzenbücher und den gesamten analogen Kram eingetaucht – bis der alte Rechner repariert ist oder ein neuer auf dem Tisch steht. Und er genießt es, scheint mir. Denn er freut sich, was er da so alles an Zeichnungen, Drucken, Texten und Schnipseln entdeckt, diese er gar nicht mehr im Bewusstsein hatte und das ihm offensichtlich Freude bereitet.
Einiges scheint mit der Zeit der Ruhe auch in seiner Bewertung besser geworden zu sein. Oder sein Blick auf die Dinge habe sich verändert, meinte er. Ich vermute letzteres.
Buchalov
„Wegschütten“ war mein Wort. Das habe ich Samtmut für einen Traum überlassen. Freiwillig und gerne.
Dieses Wort ist bei mir nicht vom Himmel gefallen. „Wegschütten“ war der Arbeitstitel eines zeichnerischen Dialog von Susanne Haun und mir, eines Dialoges, der mich über Wochen und auch nach seiner Beendigung noch massiv beschäftigt hat.
Und nun findet dieses Thema im Traum von Samtmut seine Fortsetzung. Das finde ich grandios: >> Traum wegschütten <<
Daher, liebe Samtmut, schenke ich Dir symbolisch obiges Bild und insbesondere die Rose soll meine Freude zum Ausdruck darüber bringen, wie feinfühlig Du mit diesem Wort und den Bezügen umgegangen bist. Das wird mich beschäftigen. Vielen Dank!
Juergen