
Und „husch husch“ ist er mal für ein paar Tage weg. Unterwegs. Pause.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Und „husch husch“ ist er mal für ein paar Tage weg. Unterwegs. Pause.
Buchalov

Juergen saß heute morgen am Frühstückstisch und hat dort akribisch auf einem Teil seiner Tageszeitung notiert, was er da so bei Gerda im Blog gelesen hat und was ihm dabei durch den Kopf ging. Es waren seine Schnipsel, die er nach Athen geschickt hatte, und die nun offensichtlich etwas bewegen.
Wenn er das jetzt nicht notiere und sortiere, werde er den Überblick verlieren, meinte er zu mir.
Also:
Alleine diese vielen Sachen seien ja schon der Stoff für ein ganzes Jahr kreativer Arbeit, so Juergen. Wenn man das wolle. Wenn man das kleinarbeite, habe man genug zu tun und reizvoll klinge da vieles. Gerdas Ideenreichtum im Erzählen der Geschichten sei schon immens.
Bei den Kommentaren, die hatte Juergen nämlich auch ausführlich gelesen, seien ihm Worte aufgefallen, die er beachtenswert finde, Worte, die Türen öffnen könnten, und die er in seine Sammlung an Worten aufnehmen werde:
das Seelenbild, das Fremdmaterial, die Lebenswelten, der Kampf der Kreativität und Postionen, die Zähmung des Materials.
Alles in allem sei es aber, und Gerda habe da eine echte Herausforderung angenommen, um die Suche nach der richtigen Methode gegangen, um die Frage nach der Herangehensweise an ein Material, das schon Stoff gewesen sei und nun weiter Inhalt sein solle. Sie hat die Untersuchung als Methode gewählt.
Vielen, vielen Dank an Gerda.
Aber eigentlich, so Juergen, sei es ja immer um diese drei hier gegangen: Peter Maschke, Juergen alias Buchalov und Gerda. Denn sie formen das Material, sie geben im Gehalt, sie hauchen dem Papier Leben ein, sie findet man in allen Ergebnissen wieder – manchmal flüchtig, oder energetisch, oder huschig. Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang mal über „Appropriation“ nachdenken, meinte er.
Deshalb hat er sie erst einmal schnell gezeichnet, die Drei. So kann man den Dingen, neben der untersuchenden Art wie Gerda es macht, ja auch auf die Spur kommen. Davon ist er überzeugt.
Buchalov

Susanne Haun schrieb: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
Und das war schon vor einiger Zeit und Juergen hatte wohl total verschwitzt darauf zu antworten. Das wäre nämlich sein Teil in diesem gemeinsamen Projekt mit Susanne Haun gewesen. Sie nennen es „Projekt ohne Namen“. Beide schicken sich schon seit geraumer Zeit immer wieder gegenseitig halbfertige Sätze zu, die der andere vervollständigen muss und zu visualisieren hat.
Jetzt hat Juergen endlich geantwortet: “ … auch mit Erdöl!“
Und den Satzanfang, den er Susanne jetzt zusendet, der lautet: „Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …“
Wer den gesamten Projektverlauf verfolgen möchte, sollte hier klicken: >>> [ …] <<<
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