Heute ist mal wieder „husch husch“. Der Grund: ein voller Terminkalender, keine Besuche bei Juergen, keine Gespräche mit ihm oder den Leuten in der Ateliergemeinschaft über alle die wichtigen Dinge im Leben.
Buchalov
For my english readers:
Today is „husch – husch“. And the reason for this situation: a day full of dates, no visiting in Juergens studio, no talking about all the important things in life with him and the people in his art-community.
Wir tranken eine Tasse Kaffee bei mir im Wintergarten. Juergen sagte, er sei der Meinung, dass ein Umzug einen auch immer mit Vergangenem konfrontiere und man sich dem stellen müsse. Dabei holte er ein Skizzenbuch hervor und zeigte mir einige alte Zeichnungen, Thema „Prägung“. So sei das auch jetzt. Beim Einräumen der alten Skizzenbücher während des Atelierumzuges und dem flüchtigen Blick auf einige Seiten, habe er sich die Frage gestellt, ob das Gezeichnete auch noch heute die Kraft von damals habe.
Buchalov
For my english readers:
We drank a cup of coffee in the winter garden. Juergen said, that a move always everybody confronts with the past and the person has to face it. He took out a sketchbook and showed me some old drawings, the title was „Praegung“. While granting the old sketchbooks during the studio relocation and doing at glimpse on few pages, the question was coming to his mind, if the sketches today still have the power of the back times.
Juergen hat ein wenig die Diskussion von Frank Koebsch im Rahmen der „Kunst-Blogparade“ verfolgt. Er sprach mich darauf heute an und meinte, es wäre doch mal interessant zu fragen, wie die Teilnehmer im Blog selbst an die Kunst kommen, die sie in ihren eigenen vier Wänden hängen haben. Es würde ja viel kommentiert über das Verhältnis von Kunst und Kommerz, aber die Teilnehmer seien ja nicht nur in der Rolle des Künstlers, sondern auch in der des Konsumenten. Darüber höre man aber im Blog eigentlich nichts.
Ich habe daraufhin versprochen, eine Umfrage zu starten. Ich weiß, ich weiß: es kann kein repräsentatives Ergebnis geben, vielleicht sind die möglichen Antworten auch „doof“, aber vielleicht ist es eine Gelegenheit zum Nachdenken über das eigene „Kunstwerke – Kaufverhalten“ und einen oder mehrere Klicks wert.
Buchalov
For my english readers:
Juergen has followed the discussion in the context of Frank Koebschs question in the „Kunst – Blogparade“ – a little bit. Today he spoke to me about this and said, that it would be some interesting to ask the participants itself in which way the art, they were hanging in their own rooms, is coming to them. The participants were not only in the role of artists, they were also in that of a consumer.