
Köpfe sollen es werden, sagte Juergen während des ersten Tages der Tuschewoche. Keine Portraits.
Und hier noch ein paar weitere Ergebnisse von allen Teilnehmern:
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Köpfe sollen es werden, sagte Juergen während des ersten Tages der Tuschewoche. Keine Portraits.
Und hier noch ein paar weitere Ergebnisse von allen Teilnehmern:

Es gab mal über Jahre einmal im Monat am zweiten Sonntag bei Juergen einen Kunstsalon – mit Einladung, mit selbstgebackenem Kuchen, mit Kunst zum Schauen und zum Diskutieren. Er nannte ihn „2SIM“, und er hat dieses Projekt im Februar beendet. Die Gründe sind vielfältig: zu wenig Resonanz, zu wenig Künstler, die etwas vorstellen wollten, zu viel Vorbereitungsaufwand, zu wenig Dialog.
Wie er mir heute sagte, aber das hat er mir schon öfter mitgeteilt, legt er den Schwerpunkt des Austausches mit anderen jetzt einfach anders: er fährt die „Buchalovs Freunde Tour“ einmal oder zweimal im Jahr und sucht sich „dialogische Partner“, mit denen er eine Woche und das mehrmals im Jahr arbeitet, sich austauscht, rumspielt, etwas versucht und den Dingen auf der Spur ist.
Dann sind da noch die zwei Internetprojekte mit „Susanne Haun“ und „Hikeonart“, die er besonders spannend findet.

Nächste Woche ist es mal wieder soweit: dann läuft die „Tuschewoche“ mit Gaby, Andrea, Tobias und Rolf aus der Ateliergemeinschaft. Von der Künstlergruppe „MachArt“ werden drei Künstlerinnen teilnehmen: Martina, Elke und Antje. Von der Planung her ist Juergen sehr unbefangen. Das werde alles schon irgendwie, sagte er mir heute morgen. Geplant sei da nicht viel. Die Tusche stehe im Mittelpunkt. Man werde sich in den Ateliers am Ostwall treffen, Raum sei genug vorhanden, man werde arbeiten, sich austauschen, sich gegenseitig die Ergebnisse zeigen, kommen und gehen, wann man möchte, vielleicht auch nichts arbeiten und nur anwesend sein, wer wisse das schon alles. Ein paar Gäste wollten auch vorbeikommen. Juergen freut sich jedenfalls schon massig.
Buchalov

Das Bild eines Herzens sei ein starkes Motiv. Und es sei zusätzlich die Symbolhaftigkeit dessen, was sich dahinter verberge. Zum Beispiel: „all you need is love“.
So jedenfalls erklärte mir Juergen gestern, warum einige Zeichnungen “ zum Herzen des Mannes“ entstanden sind.
Und das mit der Liebe gelte auch nach so vielen Jahren des Gesagtseins immer noch. Tja, der John Lennon.

Buchalov