Schlagwort: zeichnen

  • nicht untätig

    Er sei nicht untätig gewesen, meinte Juergen. Ich fragte ihn, was er denn so alles in der Fremde entstanden sei.

    Das Arbeiten im Wohnmobil und im Freien diene der Vorbereitung all der Dinge, die er in den Wintermonaten im Atelier dann in eine endgültige Form bringe, erklärte er einleitend.

    So habe er diesmal die Tuscheskizzen zum „Isolator“ fertiggestellt. Dies helfe bei der Konkretisierung des Themas. Er habe danach die Geschichte von „Lato, dem Lauscher“ geschrieben, was ohne die Skizzen nicht möglich gewesen wäre, inklusive der Liedtexte und habe mit einem Aufnahmegerät die ersten Melodien gesammelt.

    Martin Häusler, wofür er sehr dankbar sei, habe ihm per Mail zudem die Geschichte vom „Ehrenpoller“ zugeschickt, die er ebenfalls mit Liedtexten versehen habe.

    Dann seien da noch die vielen Tuscheskizzen von Booten gewesen, die so zwischendurch entstanden seien und die in die Serie „die Boote des Herrn Gogga“ eingeflossen seien. Die würden später zu kleinen Radierungen oder Linolschnitten.

    Und zwanzig Aquarellzeichnungen „von unterwegs“ habe er auch noch erstellt.

    Er sei wirklich nicht untätig gewesen.

    Buchalov

  • sammenzu

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    Avatar von Susanne HaunSusanne Haun

    Natürlich haben Jürgen und ich letzte Woche auch zusammen gezeichnet.
    Wir arbeiten an unserem Projekt sammenzu (siehe hier).

    Sammenzu (c) Zeichnung von S.Haun und H.Küster Sammenzu (c) Zeichnung von S.Haun und H.Küster

    Die gemeinsame Arbeit bekommt mit den Jahren etwas vertrautes, gewohntes.

    Hans-Jürgen Küster (c) Foto von M.Fanke Hans-Jürgen Küster (c) Foto von M.Fanke

    Unser Konzept, an das wir uns ursprünglich hielten, wird aufgeweicht.

    1. Jeder zeichnet auf acht Bögen.
    2. Sind wir damit fertig, zeichnen wir in die Bögen des anderen.
    3. Haben wir beide auf allen Bögen gezeichnet, die Linien des anderen aufgenommen, kommuniziert, gruppieren wir die Zeichnungen.
    4. Wir gruppieren.
    5. Wir gruppieren.
    6. Wir gruppieren.
    7. Wir kommen zu einem Ergebnis.

    Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

    Bei diesen Arbeiten hat Jürgen die ersten Striche gesetzt. Insgesamt haben wir 18 Arbeiten gefertigt, die ich in der nächsten Zeit zeiten werde.

    Sammenzu (c) Zeichnung von S.Haun und H.Küster Sammenzu (c) Zeichnung von S.Haun und H.Küster

    Sammenzu (c) Zeichnung von S.Haun und H.Küster Sammenzu (c) Zeichnung von S.Haun und H.Küster

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  • dickes Paket

    IMG_7301„double bind“: was ist das?

    Susanne HaunJuergen Kuester: was ist denn da für eine Zusammenarbeit über die Jahre gewachsen?

    Was sagt ihr zu meinen Bildern?

    Fühlt ihr Euch hier in „Zelle k5“ wohl?

    Kann man künstlerisch zu allen drei großen Religionen gleichzeitig arbeiten?

    Welchen Stellenwert hat die Zeichnung heute?

    Was treibt uns Menschen eigentlich an?

    Kann ich meinen Beitrag zum Projekt „Energielinien“ leisten?

    Ist das ein Sandkasten hier?

    Ist das Kunst oder nur Spielerei?

    Darf ich dich näher kennenlernen?

    Was sind denn so die Unterschiede zwischen Berlin und Geldern?

    Was macht das Bild mit mir?

    Was macht die Musik mit uns?

    Seid Ihr zufrieden mit dem selbstgebackenen Kuchen?

    Darf man Kritik einfach so äußern, um der Wahrheit willen?

    Wieviel Kritik werde ich aushalten?

    Wie differenziert sehen Männer Frauen und Frauen Männer?

    Kann Kunst heilen?

    Das sei nur ein Ausschnitt der Fragen und Themen gewesen, die bei Buchalovs Salon und der anschließenden Vernissage zu „double bind“ durch den Raum geschwebt seien, meinte Juergen heute morgen zu mir.

    Ein ganz schön dickes Paket, habe ich gesagt, Mann oh Mann!

    Buchalov