
Ein paar Netze aus Juergens Skizzenbuch: mehr gibt es nicht zu sagen.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov

Na ja, was man sagt, muss man auch halten. So Juergen. „Afrikafrau“ (s. hier: >>>) hatte auf ihrem Blog das Bild eines Netzes veröffentlicht, hingeworfene und abfotografierte Accessoires, und Juergen hatte angedeutet, das das vielleicht eine Netzzeichnung wert sei. Das Ganze hat ihn jedenfalls inspiriert.
Netze sind zu einem wichtigen Arbeitsschwerpunkt geworden. Für Jürgen sind sie ein zentrales zeichnerisches Element, ähnlich der Linie oder der Schraffur. Er benutzt dieses Motiv als Bindeelemt zwischen anderen Motiven, als Elemnt der Flächengestaltung oder als ganz eigenständiges, bisweilen dekoratives oder ornamentales Element. Eine eigenes Skizzenbuch dazu existiert auch.
Buchalov
Juergen hat so eine Angewohnheit. Er kritzelt auf allem Möglichen herum, wenn es greifbar nahe liegt. Dies hier habe ich gestern gefunden:
Orte, das sind A und B und C. Und so weiter.
Zu den Orten gehört die Bewegung, die von A nach B, oder weiter: das Unterwegsein halt.
Orte sind Knotenpunkte im Netz. Es geht wohl um Orientierung.
Orte sind Haltepunkte: sich orientieren ist notwendig, Verwurzelung ist möglich.
Orte geben Halt und Sicherheit – wenn man sich an ihnen und in ihnen verankert.
Der Ort, den man besucht, zwingt direkt oder indirekt zur eigenen Vergewisserung.
Der Ort, mein Ort: das bin auch ich!
Buchalov