Autor: juergenkuester

  • Zinbeelden/Satzbilder 1

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    Erst wurde gewürfelt, dann wurden Ziffern zugesendet und dann erhielt Juergen aus einem von sechs Büchern einen Satz. Das klingt kompliziert. Aber so war es. So sind die Bedingungen bei dem Projekt „Zingelten, Satzbilder“, das Anja Middelkoop und  Ria Roerdink aus Millingen/NL initiiert haben und an dem Juergen teilnimmt. Er findet das richtig spannend! Er findet das richtig reizvoll. Und er ist in guter Gesellschaft. Näheres findet ihr hier: >>> [Zinbeelden]<<<

    Jürgens Satz geht so: „Beckers ging mit weiten Beinen wie ein Seemann zu dem Bauern in der Stalltür; Rebert rutschte zuerst über den Schlamm, dann über den Dreck und folgte ihm. Er hielt seine Tasche in der einen und eine Baulampe aus dem Kofferraum in der anderen Hand. „ (Zoete Mond von Thomas Rosenboom, Seite 69, Satz17).

    Und das Satzbild? „Ich habe den langen Satz in seine Wortteile zerlegt, dann neu geschrieben, und schließlich weiter zerlegt. Und übrig blieb eine Short Story.“ Das war es, so Juergen. Und wie das vom Ergebnis her aussieht, seht ihr hier:

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  • Kapseln und Gefäße

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    Fragen, nichts als Fragen. Aber Fragen können ja, gestellt und irgendwie beantwortet, Klarheiten anbahnen, etwas klären. Das habe ich Juergen gesagt. Und er hat genickt. Im Hintergrund laufen „Passenger“ mit „to be free“.

    Corona – auch da gibt es Fragen:  Womit schützen wir uns? Womit sichern und schützen wir unsere Dinge ?Gibt es den Rückzugsraum? Garantiert soziale Isolation wirklich Schutz? Bringen Abschottung und Isolation den erhofften Zugewinn? Was macht das Abkapseln mit uns? Solche Fragen halt.

    Das dazugehörige Motiv bei Juergen ist „das Gefäß, die Kapsel“. An ihm kann er solche Fragen gut festmachen. Das Thema mit diesem Motiv war schon einmal bei ihm auf dem Schirm. Da trug es den Titel „Latos Kapseln“, 2018. Siehe hier: >>> [ _____] <<<<

    Und das hier solltet ihr Euch auch anschauen, Stoff für mehrere Tage, das Neueste zum Thema halt:

    Buchalov

     

  • Und jetzt nur noch das Positive!

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    „Und jetzt nur noch das Positive“, sagte Jürgen. Ein – wie ich finde – guter Vorsatz, aber das geht so ganz einfach nicht, weil die Krise  immer noch übermächtig um uns herumwirbelt: die Zahlen, die Berichte, die Unruhe in uns, das Warten in Schlangen, die fehlenden Umarmungen, die Hoffnung auf den alten Zustand, den es nie mehr geben wird- Stichwort Transformation-, die finanziellen Engpässe  und und und. Ich habe ihm gesagt, dass das also so einfach nicht sei.

    Dann wenigstens ab und an etwas Positives. Das wäre vielleicht machbar. Meinte er. Ich denke, das geht.

    Daher also heute mal ein kleiner Text – ein Versuchstext – von Juergen aus der Schreibwerkstatt mit Jutta Reichelt:

    „Ich erinnere mich, wie ich innehielt, mitten in der Bewegung.“ (Eugen Ruge Cabo de Gata)
    Robin, Du Winzingling,
    So nahe an meinem Fuß sitzt Du
    Dir geht es wohl um das Futter
    mir um was anderes
    Deine kleine, rote Vogelbrust leuchtet.

    Oder dieses Bild:

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    Und das hier geht auch, ein Rezept: Madeleines

    Zutaten:

    4 Eier

    170g Zucker

    170g Mehl

    2 TL Backpulver

    1 Messerspitze Zimt

    1 Miniprise Salz

    175g Butter + etwas Butter zum Einfetten der Madeleines-Form

    Zubereitung:

    Die Mulden der Madeleinesform gut mit weicher Butter auskleiden. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

    Butter schmelzen lassen und abkühlen.

    Eier und Zucker ca. 5 Minuten lang schaumig mixen.

    Mehl, Backpulver, Zimt und Salz erst mischen, dann sieben und bei langsamem Mix-Tempo zur Eier-Zucker-Mischung hinzufügen.

    Butter hinzufügen und verrühren. Teig dann in die Madeleines-Form füllen und ca. 11 Minuten lang backen. Man sieht, daß die Madeleines fertig sind, wenn der Rand leicht braun wird. Besser 25-30 Minuten, wenn sie in der Muffinform gebacken werden.

    Vorsichtig aus den Mulden holen und mit Puderzucker bestäuben.

    Buchalov