Der Hoogen Dyck ist ein Wirtschaftsweg in der Nähe von Kerken am Niederrhein und den untersucht Jürgen schon seit geraumer Zeit. Hin und wieder ist er vor Ort und in den beiden Ateliers wird das Gesehen verarbeitet. Ein Ende ist offenbar noch nicht in Sicht.
„Als ich jung war und damit meine ich, dass ich so um die zwanzig war, da habe ich mir eine analoge Spiegelreflexkamera gekauft, Mamiya Sekor, vom Mund abgespart, und habe so manche Stunde damit rumfotografiert, habe im kleinen Badezimmer, das zur Dunkelkammer wurde, entwickelt und mit den Ergebnissen experimentiert und dort die Bilder dieser Kamera in Form gebracht. Dann kamen die anderen Zeiten mit der Musik, dem Zeichnen, den Texten, dem Malen und dem Drucken.
Und jetzt bin ich wieder dort fotografisch angelangt, wo ich als junger Mann schon einmal war und fotografiere und experimentiere mit analogen Vintage- Objektiven und einer gebrauchten digitalen Kamera. Ist das jetzt Nostalgie oder ein Schritt in die Zukunft? Schließt sich ein Kreis oder führt das nach vorne.“ Jürgen macht sich Gedanken.
Es ist nicht zielgerichtet, es ist nicht auf ein bestimmtes Ergebnis gerichtet, Das Material lag herum. Also könne man es auch irgendwie zerschneiden und verkleben. Das geht ja irgendwie immer. Meinte Juergen.