„Gibt es eine gemeinsame Überschrift für die vier Bilder?“, fragte ich Juergen.“Vielfalt und Reduktion“, war seine Antwort. Nun wartet er auf Susannes Antwort.
Buchalov
Notizen von Juergen Kuester und seiner Kunstfigur Buchalov
„Gibt es eine gemeinsame Überschrift für die vier Bilder?“, fragte ich Juergen.“Vielfalt und Reduktion“, war seine Antwort. Nun wartet er auf Susannes Antwort.
Buchalov

Ein weiteres zeichnerisches Zwiegespräch hat begonnen. So nennen die Beiden das. Schon vor Tagen. Dies sagte Juergen heute zu mir. Susanne Haun und er würden sich nun mit Hilfe ihrer Zeichnungen über das Thema „das Jahr Null“ unterhalten. Ich merkte, dass Juergen aufgeregt war.
Susanne hatte ihm schon vor Tagen das zu verwendende Papier zugeschickt. Auch das erste Bild von ihr war schon eingegangen. Und Juergen hat mich nun gebeten, den Fortschritt des Austausch zwischen den Beiden hier zu zeigen.
Man müsse sich erst einmal warmzeichnen. Sehen, was der andere da so „rede“. Die Zeichen deuten, verstehen. Eigene Zeichen als Worte finden. Na ja, Juergen machte im Gespräch mit mir eine große Sache aus dem Ganzen. Wie immer
Dann starten wir mal.
Buchalov
Juergen erzählte mir heute morgen, dass er im Copyshop gewesen sei, und dass er wie immer im Papiermuell rumgestöbert habe – die Abfallpapiere interessieren ihn immer sehr stark – und dabei sei ihm ein Riesenpapier mit grauen Lichtverläufen in die Finger geraten, und er sei sehr fasziniert gewesen sei. Warum? Keine Ahnung. Er habe es sogleich fotografiert.
Und dabei sei diese ältere Dame neben ihn getreten – wie aus einer anderen Welt sei sie ihm erschienen – und habe gefragt, was er da mache, warum er das fotografiere. Sie sei neben ihm stehen geblieben- freundlich, neugierig, interessiert und habe geschaut und geschaut und geschaut. Irgendwas sei geschehen.
Gut, habe ich gedacht. Gut!
Buchalov